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Iran ausführlich




Faszinierende Pracht großer Kulturen


Iran begeistert alle Besucher mit seinen unvergleichlichen Kunstschätzen und der großartigen Landschaft. Unsere ausführliche Rundreise zeigt Kulturzeugnisse von der Antike bis heute: das moderne Teheran, unter anderem mit dem Archäologischen Museum und einem der Schah-Paläste, die Achämeniden-Hauptstadt Persepolis, Shiraz die Stadt der Rosen und Dichter, die "Türme des Schweigens"  in Yazd sowie die mit prächtigen Fayencen geschmückten Bauwunder Isfahans. Eingebettet sind Städte und Stätten in eine großartige Landschaft, das den besonderen Reiz dieser außergewöhnlichen Tour ausmacht.


1. Tag: Wien - Teheran
Flug nach Teheran.

2. Tag: Teheran  
Teheran ist ein 15 Millionen Stadt - für Mitteleuropäer sind dies enorme Dimensionen und der Straßenverkehr in Teheran ist daher ein Erlebnis an sich.  
Das Nationalmuseum ist das älteste Museum des Landes. Wir bekommen anhand der Exponate den ersten geschichtlichen Überblick des Landes, es birgt Schätze von über fünf Jahrtausenden.  
Das Juwelenmuseum (so geöffnet) zählt sicherlich weltweit zu den absolut großartigsten Sammlungen. Einen Kern der Sammlung bieten die Kronjuwelen der safawidischen Könige (1501-1732). Ein absoluter Höhepunkt ist der Pfauenthron, der -Thron ist mit 26733 Edelsteinen geschmückt. Das handwerkliche Geschick aller Kunstwerke begeistert bis heute die Besucher!  
Zum Schluss sehen wir den Saadabad Palast. Dies war die erste Sommerresidenz der qajarischen Könige - zuletzt vom letzten Shah genutzt. Der Palast besteht aus 18 Gebäuden; für die Öffentlichkeit ist allerdings nur ein kleiner Teil zugänglich.  
Wenn noch Zeit bleibt, Bummel durch den Tajrisch Bazar. (FA)

3. Tag: Teheran - Hamadan (ca. 350km)
Wir verlassen die Millionenstadt Teheran Richtung Südwesten. Die Straßen sind durchwegs gut im Iran und kaum hat man die großen Ballungszentren verlassen, kommt man gut voran.  
Die Stadt Hamadan hat eine halbe Million Einwohner und liegt auf 1820 Metern am Abhang des Alvand Gebirges.  
In Hamadan sehen wir ein kleines Mausoleum, das nach alter jüdischer Überlieferung Esther und Mordechai beherbergen soll.  
1037 starb der bekannte Arzt, Philosoph und Mathematiker Abu Ali Sina in Hamadan. Viele Jahre später entstand ein auffälliges Grabmal für ihn. Wir halten um einen Fotostopp zu machen.  
Danach werden wir noch zum Meidan-e Imam Khomeini gehen - von diesem zentralen Platz gehen strahlenförmig sechs Straßen weg. Es ist ein beliebter Treffpunkt um im nahegelegenen Bazar zu flanieren. (FA)

4. Tag: Hamadan - Kangavar - Bisotun - Taq-e Bostan - Kermanshah (ca. 200km)
In der Nähe Ganjnamehs befinden sich zwei achämenidische Felsinschriften, Zeugnisse aus der Zeit des ersten persischen Großreichs. Danach sehen wir in Kangavar den gigantischen Anahita-Tempel, an der alten Königsstraße das Dorf Bisotun, an einer Felswand den Partherstein (das Relief von Darius ist eingerüstet) sowie die sassanidischen Grotten von Taq-e Bostan mit seinen außergewöhnlich schönen Darstellungen von Jagdszenen. In Kermanshah erwartet Sie noch ein Gang durch den alten Basar. Übernachtung in Kermanshah. (FA)

5. Tag: Kermanshah - Susa - Ahwaz (ca. 510km)  
Die Fahrt durch das Zagrosgebirge mit seinen tiefen Schluchten, Hochebenen und schroffen Berggipfeln, gehört zu den landschaftlichen Höhepunkten der Reise. Wir erreichen das antike Susa, die ehemalige Winterresidenz der Achämeniden. Besichtigung der ausgedehnten Ruinenstadt mit dem Apadana-Palast und der Thronhalle von Darius dem Großen. Im heiligen Bezirk von Tschogha Zanbil, war wohl die älteste Kultstätte Irans. Hier befinden sich die Überreste einer Ziqqurat, eine der am besten erhaltenen Tempeltürme und UNESCO Welterbe. Die Elamer verehrten Berge als heilige Orte und wo es keine gab, schufen sie sie aus Ziegeln. Nächtigung in Ahwaz. (FA)

6. Tag: Ahwaz - Bishapur - Shiraz (ca. 560km)
Heute liegt eine der längsten Fahrten vor uns. Fahrt von der Küstenebene des Persischen Golfs, durch eindrucksvolles Bergland bis Bishapur, eine an der Königsstraße von Susa nach Persepolis gelegene sassanidische Residenzstadt, wo wir die Überreste eines Palastes und die sassanidischen Felsreliefs in der Schlucht Tschogan sehen. Abends erreichen wir Shiraz wo wir für die nächsten 3 Nächte bleiben. (FA)

7. Tag: Shiraz - Persepolis - Naqsh-e-Rustam - Pasargad - Shiraz (ca. 280km)
Morgens Fahrt nach Persepolis, zur gewaltigsten Ausgrabungsstätte Irans: Propyläen des Xerxes, Hundertsäulensaal, Audienzhalle Apadana mit weltbekannten Treppenreliefs, Palast von Darius I. ("Tachara" ), Museum im einstigen Harem. Im nahen Naqsh-e-Rustam, dem persischen "Tal der Könige" , sehen wir die Nekropole der Achämenidenherrscher und Basreliefs (u.a. die Gefangennahme des römischen Kaisers Valerian durch den Sassaniden Shapur I.).  
Dann nach Pasargad zum Grabmal Kyros des Großen und Rückfahrt nach Shiraz. Besuch des Mausoleums des Dichters Hafiz. (FA)

8. Tag: Shiraz - Firuzabad - Shiraz (ca. 220km)
Besuch der Nasir-al-Mulk-Moschee mit dem "Haus Gottes"  (Kaaba-Nachbildung). Der von zwei Minaretten überragte Süd-Iwan wird von je drei unterschiedlich hohen Arkaden flankiert. Speziell die Wintergebetshalle mit den spiralförmigen Säulen, Akanthuskapitellen und bunten Glasfenstern bietet fantastische Fotomotive.  
Danach Fahrt zum "Feuertempel"  (Palast des Sassanidenkönigs Ardeshir I.). Dieser Palast bestand aus drei überkuppelten Sälen, einem Innenhof und etlichen Iwans. Nach diesem Ausflug geht es nachmittags wieder retour nach Shiraz. Hier sehen wir das Mausoleum des Dichters Saadi und die Grabanlage Shah Cheraghs; Gelegenheit zum Basarbummel. (FA)

9. Tag: Shiraz - Sarvestan - Kerman (ca.570km)
Fahrt nach Sarvestan mit sassanidischer Palastruine aus dem 5. Jh. Weiter geht es durch Feigen- und Granatapfelhaine, über die Vorläufer und Hochebenen des Zagrosgebirges bis nach Kerman wo wir nächtigen. (FA)

10. Tag: Kerman - Rafsanjan - Yazd (ca. 370km)
Vormittags Besichtigung Kermans: Freitags- und Shah-Malik-Moschee, Ganj Ali Khan Komplex, Badgire (Lüftungstürme - die "Aircondition"  früherer Zeiten), Basar mit Hammam und traditionellem Teehaus.
Die Gründung von Kerman geht auf den sassanidischen König Ardeshir I. (224 - 241) zurück. Die Verwüstungen durch die Mongolen sind sogar von Marco Polo aufgeschrieben worden, der hier im Jahre 1271 auf seinem Weg nach China durchkam.
Nachmittags via Rafsanjan, Zentrum des iranischen Pistazienanbaus und vorbei an aufgelassenen Karawansereien, nach Yazd zur Nächtigung. (FA)

11. Tag: Yazd - Nain - Isfahan (ca. 320km)
Besichtigung von Yazd: Feuertempel und die "Türme des Schweigens"  (Bestattungstürme der Zoroastrier), Freitagsmoschee mit den zwei grazilen Minaretten, Amir Chakhmakh Tekyeh, "Alexanders Gefängnis" , etc. Via Nain (Freitagsmoschee, Teppichmanufaktur) für drei Nächte nach Isfahan, das seit Bestehen zahlreiche Reisende anlockt. (FA)

12. Tag: Isfahan
Die grandiose und wechselvolle Vergangenheit hat in der Oasenstadt Isfahan ein fantastisches Erbe hinterlassen. Als morgenländischer Traum präsentiert sich der Meidan-e Schah (Königsplatz) mit seinen doppelstöckigen Arkaden, ausgeschmückten Toren, Palästen und Moscheen. Alle Gebäude um den Platz gehörten zum Gesamtkonzept der Königspaläste safawidischer Zeit (UNESCO-Weltkulturerbe). Im milden Nachmittagslicht besteigen wir den Ali Qapu, den Torpalast und bewundern das Meisterstück safawidischer Baukunst, die Lotfollah-Moschee.  
Bei einem Miniaturmaler sehen wir, wie diese Kunst sich hier zum Perfektionismus entwickelt hat. - Sehenswert sind auch die aufwändig gebauten Rahmen für die Malereien.  
In Isfahan findet man ebenfalls unterschiedlichste Teppiche aus verschiedenen Regionen Irans. (FA)

13. Tag: Isfahan
Im Zentrum des Armenierviertels, besuchen wir die Vank-Kathedrale, erbaut 1606-1665. Die Kathedrale vereint christliche Architektur mit persisch-islamischer Ornamentik und Gestaltungsformen. Sie ist bis heute das religiöse und geistige Zentrum der christlichen Armenier Isfahans. Anschließend Besuch des interessanten armenischen Museums. Höhepunkt des Tages ist der Besuch der riesigen Freitagsmoschee, die von den Seldschuken bis zu den Kadscharen nahezu ein Jahrtausend Moscheearchitektur repräsentiert.  
Nachmittags bleibt Zeit um selbstständig zu bummeln und das Flair der Stadt zu genießen. (F)

14. Tag: Isfahan - Natanz - Kashan - Teheran (ca. 535km)
Auf der Rückfahrt in die nördlich gelegene Hauptstadt, halten wir in Natanz. Dort besteht noch die Jame Moschee aus dem 14. Jh. (Fotostopp von außen) Das 37 Meter hohe Minarett und das ehemalige Sufi Portal aus dem Jahre 1316 mit seinen blauen und türkisfarbenen Kufi-, Thulth- und Neskhi Fliesenschriftbändern schimmern herrlich im Morgenlicht.  
In Kashan sehen wir den Fin Garten - eine Gartenanlage die bis ins 6. Jh. zurückreicht.  
In Tepe Sialk kann man heute nur mehr ahnen welch bedeutende Siedlung einst bestanden hatte. Die Archäologen versuchen mühevoll, hier Funde, wie zB Keramiken, auszugraben.  
Unsere letzte Besichtigung ist das Haus vom reichen Kaufmann Seyed Jafar Natanzi (Khan Borudscherdi = Haus der Borudscherdis), das im 19. Jh. erbaut wurde. Im weiten Innenhof des prächtigen Komplexes befindet sich ein auf den hohen Iwan ausgerichtetes Wasserbecken. (FA)

15. Tag: Rückflug nach Wien


Änderungen vorbehalten.


Wichtige Hinweise
Beim Termin 01.04. ist das Juwelen-Museum aufgrund eines Feiertages geschlossen - wir besuchen stattdessen das Teppich-Museum.
Beim Termin 14.10. ist aufgrund eines Feiertages die Besichtigung in Kashan nicht möglich. Stattdessen besuchen wir das Dorf Abyaneh.

Aufgrund des starken Verkehrsaufkommens in Teheran und in anderen Großstädten, kann es zu unvorhergesehenen Staus und Umleitungen kommen. Sollte dadurch ein Museumsbesuch oder eine Besichtigungsstätte versäumt werden oder wegen eines Feiertages oder auf Anordnung kurzfristig geschlossen sein, liegt dies außerhalb unseres Einflussbereiches. In solch einem Fall werden wir uns bemühen, eine gute Alternative anzubieten.  


15 Reisetage  
Zuschlag Einzelzimmer, € 670,-
Zuschlag Kleingruppe bis 8 Personen, € 90,-

ARR-Reiseleitung ab 7 Personen

Inkludierte Leistungen
+ die angegebenen Flüge inklusive Taxen-, Flughafen- und Sicherheitsgebühren ab Wien
+ alle Besichtigungen und Fahrten laut Programm
+ Eintrittsgebühren
+ Nächtigung im Doppelzimmer von guten bis einfachen Mittelklassehotels
+ Verpflegung wie tageweise angegeben  
(F = Frühstück, M = Mittagessen, A =Abendessen)
+ bei 4-8 Personen Deutsch sprechende iranische Reiseleitung ab/bis Teheran
+ ab 7 Personen ARR Reiseleitung ab/bis Wien

Nicht inkludierte Leistungen
- Visum (dzt. bei Einreise erhältlich, ca. € 95,-)

Teilnehmer: 4 bis 16 Personen

Wichtig für Ihre Reise
Bitte beachten Sie die Bekleidungsregeln für Damen.  
Für die Besorgung des Visums ist ein Nachweis einer Reisekrankenversicherung erforderlich.


Ihre zusätzlichen ARR-Vorteile:
Frühbucher-Rabatt:
 Sollten Sie diese Reise bis spätestens 6 Monaten vor Abreise buchen, gewähren wir Ihnen folgende Rabatte:
Reisegrundpreis über € 500,- / Rabatt von € 15,-
Reisegrundpreis über € 1.000 / Rabatt von € 30,-
Reisegrundpreis über € 2.000 / Rabatt von € 50,-
Reisegrundpreis über € 3.000 / Rabatt von € 75,-

Halbes Doppelzimmer:
 Die Aufzahlung auf ein Einzelzimmer kann oft ziemlich hoch sein. Als preisgünstige Alternative bieten wir Ihnen die Möglichkeit bis zu drei Monate vor Abreise ein halbes Doppelzimmer zu buchen. Findet sich kein gleichgeschlechtlicher Mitreisender übernehmen wir 50% der Aufzahlung für das Einzelzimmer und Sie kommen in den Genuss der Alleinbenützung zum halben Preis.


Bezeichnung Termin Preis pro Person ab
Iran ausführlich 01.04.2019-15.04.2019 3070.00
 
Iran ausführlich 06.05.2019-20.05.2019 3070.00
 
Iran ausführlich 14.10.2019-28.10.2019 3120.00
 
Iran ausführlich 04.11.2019-18.11.2019 3120.00
 
Iran ausführlich 23.12.2019-06.01.2020 3220.00
 


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