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Abenteuer Island


Fotos(C)Marc Graf


Foto(C)Reinhard Wogritsch

Ein landschaftlich reizvolle Reise rund um die Insel aus Feuer und Eis mit Wanderungen
mit Birgit Bauer

Island, die Insel aus "Feuer und Eis" , übt einen magischen Reiz auf jeden Naturliebhaber aus. Unberührte, wilde Landschaften, riesige Gletscher im Widerstreit mit gewaltigen Vulkanen, eine seltene Tier- und Pflanzenwelt und nur wenige Straßen, die das Land zerteilen, bilden den Garant für ein unauslöschliches  Naturerlebnis. Birgit Bauer führt Sie durch diese wunderschöne Insel, so dass auch Sie von der Faszination, die von den Gletschern und Lavawüsten, von den klaren Seen und den mächtigen Wasserfällen ausgeht, spüren und von ihr gepackt werden. Gelegenheit dazu bieten unsere Wanderungen, die wir im Laufe dieser Rundreise unternehmen und Sie zu unvergesslichen Plätzen führen werden.  

1. Tag: Wien - Reykjavik  
Abends Flug von Wien nach Reykjavik und Transfer ins Hotel mit anschließender Übernachtung.

2. Tag: Reykjavik - Snaefellsnes
Wir verlassen Reykjavik und seine Vororte und fahren entlang des Esja-Massivs nach Borgarnes, wo einst der Sagenheld Egill Skallagrimsson siedelte. Wir fahren weiter durch den Borgarfjord-Distrikt, vorbei an beeindruckenden geologischen Formationen und dem Krater Eldborg, der zu den formschönsten Kraterkegeln Islands zählt. Er misst ca. 200 m im Durchmesser, ist 50 m tief und hat innen wie außen sehr steile Wände. Der letzte Ausbruch ereignete sich vor ca. 5000 - 9000 Jahren. Wir erkunden die zahlreichen Naturwunder der Halbinsel Snaefellsnes und unternehmen kurze Wanderungen durch einmalige Lavalandschaften. 2x Übernachtung in Arnarstapi.  

3. Tag: Snaefellsnes
Uns steht der gesamte Tag zur Verfügung, um weitere Highlights der Snaefellsnes-Halbinsel kennenzulernen. So können wir eine kurze Wanderung bei Arnarstapi unternehmen, wo sich in den Vogelfelsen u.a. Dreizehenmöwen, Eismöwen und Eissturmvögel ihre Brutplätze angelegt haben. Am Fuß des vergletscherten Vulkans Snaefellsjökull, den Jules Verne als Ausgangspunkt seiner Reise zum Mittelpunkt der Erde` wählte, können wir die einzigartigen Felsformationen von Lóndrangar studieren und am schönen Strand Djúpalónssandur mit seinen bizarren Lavaformationen einen Spaziergang unternehmen.  

4. Tag: Snaefellsnes - Tröllaskagi - Akureyri
Wir lassen die Halbinsel Snaefellsnes zurück und fahren dem Hringvegur, der Ringstraße, im Uhrzeigersinn entlang und gelangen in das sehr gebirgige Halbinsel Tröllaskagi, deren Erhebungen vielfach Höhen über 1000 m erreichen. Die Eiszeit hat dort viele Gletscher in schmalen Tälern zurückgelassen, die neben den Vulkanen die Landschaft prägen. Wir erreichen Akureyri, Islands viertgrößte Stadt mit ca. 18.000 Einwohnern. Sie wird auch "Tor zum Norden"  genannt. Eine kleine, aber sympathische Sehenswürdigkeit sind die Herzen von Akureyri. Die roten Ampeln zeigen ein Herz, und auch in etlichen Fenstern kann man Herzen entdecken. Das erste Mal erschienen sie als Folge des Finanzcrashs im Jahr 2008, sie sollen die Menschen an das erinnern, was wirklich zählt. Übernachtung in Akureyri.

5. Tag: Akureyri - Godafoss - Myvatn  
Etwa auf halber Strecke zwischen Akureyri und dem Myvatn liegt der Wasserfall Godafoss. Obgleich nur bescheidene 12m hoch, beeindruckt die donnernde Kaskade durch die Wassermassen, die sich in großer Breite in eine Schlucht stürzen. Eine Sage berichtet, dass im Jahr 1000 sich der Gode Thorgeir als Gesetzessprecher auf der Thingsitzung für die Annahme des Christentums als offizielle Religion eingesetzt hatte. Er handelte dabei aus politischen Gründen, denn er fürchtete das vom norwegischen König Olaf angedrohte Holzembargo für den Fall, dass die Isländer Heiden bleiben würden. Das hätte das Ende des lebenswichtigen Schiffsbaues bedeutet. Erleichtert hatte Thorgeir nach der erfolgreichen Thingsitzung seine Götterbilder im nächstbesten Wasserfall versenkt, der seitdem Godafoss, also Götterwasserfall, heißt. 
Nach einer kurzen Fahrt erreichen wir einen der landschaftlichen Höhepunkte dieser Reise, den Myvatn. "Der Mückensee"  zählt mit seinen einzigartigen Naturwundern zu den schönsten und eindrucksvollsten Gebieten Islands. Wir haben nun 1 Tage Zeit dieses außergewöhnliche und abwechslungsreiche Gebiet besser kennenzulernen.  2x Übernachtung am Myvatn.  

6. Tag: Myvatn  
Der ganze Tag steht uns für Wanderung in der näheren Umgebung des Myvatn zur Verfügung, so z. B. können wir die Pseudokrater von Skútustadir erkunden sowie die bizarren Felsformationen von Dimmuborgir, die Überreste eines einst erstarrten Lavasees. Ein Abstecher in Richtung Osten bringt uns in den Jökulsárgjúlfur Nationalpark, zu Europas mächtigstem Wasserfall, dem Dettifoss, der über 40 m in eine canyonartige Landschaft stürzt.

7. Tag: Myvatn - Breidalsvik  
Von Myvatn aus gelangen wir in den Osten der Insel. Unsere Fahrt führt uns die Küste entlang hinein in tief eingeschnittene Fjorde und wir erleben immer wieder landschaftliche Höhepunkte. Die Gegend hier ist einsam, kein größeres Dorf weit und breit, nur ein paar Höfe. Wir gelangen schließlich nach Breidalsvik, wo wir übernachten werden.  

8. Tag: Breidalsvik - Djupivogur/Papey - Höfn  
Eine kurze Fahrt bringt uns von Breidalsvik nach Djupivogur, einem geschäftigen, aber fotogenen Fischerort. Grundsätzlich beeindrucken die Ostfjorde durch ihre landschaftliche Schönheit schon mehr als genug, jedoch würde sich von Djupivogur auch eine Überfahrt (fakultativ) nach Papey anbieten, vorausgesetzt Wind und Wellen lassen dies zu. Diese Insel- im 9. Jahrhundert von irischen Mönchen bewohnt - ist heute ein kleines Naturparadies. Sie ist nur 2 kmgroß und liegt ca. 8 km vor Islands Ostküste. Ihr Name geht auf irische Eremiten zurück, die noch vor der Landnahme Islands durch die Nordmänner hier lebten. Heute ist die Insel unbewohnt, abgesehen von Schafen, Robben und unzähligen Seevögeln. Ansonsten setzen wir, unterbrochen von mehreren Stopps unterwegs, unsere Fahrt nach Höfn fort, wo wir dann auch übernachten werden.  

9 .Tag: Höfn - Jökúlsárlon - Skogar  
Eine ca. einstündige Fahrt bringt uns von Höfn zum Jökulsárlón, der Gletscherlagune. In dem Eissee treiben, umgeben von gewaltigen Gletscherzungen, unzählige größere und kleinere Eisberge. Bei ausreichendem Interesse können wir dort eine Bootsfahrt durch diese bizarre Welt aus Eis unternehmen (fakultativ), aber auch vom Ufer aus eröffnen sich unvergessliche Ausblicke. Anschließend besuchen wir noch den Vatnajökull Nationalpark - seit 2008 Europas größter Nationalpark mit mehr als 12.000 kmFläche. Je nach Wetter, können wir eine kürzere Wanderung zum Wasserfall Svartifoss - der von orgelpfeifenartigen Basaltsäulen umrahmt ist - oder eine längere Wanderung zu einer Gletscherzunge unternehmen.  
Über die Schwemmsande von Skeidarársandur und Myrdalsandur gelangen wir nach Vik, in dessen unmittelbaren Umgebung sich der berühmte Steinstrand befindet, der zu einem der schönsten Strände der Welt gekürt wurde. Die schwarze Lava ist sein besonderes Charakteristikum, der ihn so einzigartig macht. Ein Spaziergang entlang des Strandes führt fast zwangsläufig zu den Reynisdrangar - "Skessudrangur" , "Landdrangur"  und "Langsamur" . Die Felsnadeln nahe dem Ufer bieten aufgrund ihres Aussehens natürlich den Stoff für Legenden. Demnach stellen sie Trolle dar, die beim Versuch ein Boot ans Land zu ziehen beim Sonnenaufgang zu Stein erstarrt sind. Weiterfahrt nach Skogar und 2x Übernachtung in Skogar.

10. Tag: Skogar - Thorsmörk - Skogar

Wir versuchen heute in die Thorsmörk zu gelangen, ein von hohen Bergen und Gletschern umgebenes Naturschutzgebiet, das eigentlich aus verschiedenen Landschaftsteilen besteht. Drei Gletscher dominieren das Gebiet: der berühmt-berüchtigte Eyjafjallajökull, der Mökull, der den Vulkan Katla bedeckt, und der Tindfjallajökull. Die Gletscher schützen das zwischen ihnen gelegene Tal Godaland und das gesamte Gebiet der Thórsmörk. Obwohl wir mit Allradfahrzeugen unterwegs sind, ist es bei Fahrten ins Gelände das höchste Gebot, immer den Wasserstand vorher abzuklären. Denn der Wasserstand und die Fließgeschwindigkeit der Flüsse entscheiden, ob ein Ziel erreicht werden kann oder nicht. So auch bei Fahrten in die Thorsmörk, die von zahlreichen Gletscherflüssen u. a. die Krossá, durchzogen ist. Alternativ bietet sich auch eine Fahrt in die leichter zu erreichende Thakill-Schlucht an, wo wir auch eine schöne Wanderung unternehmen können, an deren Ende uns ein beeindruckender Blick auf die Gletscher erwartet.  

11. Tag: Skogar - Westmänner Inseln - Hrauneyjar
Vor der Küste Südislands liegen die Westmänner Inseln, die wir mit der Autofähre gut erreichen können. Vor ca. 10.000 Jahren begannen sich die Westmännerinseln aus dem Meer zu heben, bedingt durch unterseeische Vulkanausbrüche. Die jüngste Insel des isländisch Vestmannaeyjar genannten Archipels - ist Surtsey. Diese heute zum UNESCO Welterbe gehörende Insel entstand durch einen submarinen Vulkanausbruch, der am 14. November des Jahres 1963 um 07:00 begann und bis 1967 andauerte. Wir erkunden die Hauptinsel Heimaey auf einer Wanderung. Am späten Nachmittag kehren wir mit der Autofähre wieder zurück.

12. Tag: Hrauneyjar - Landmannalaugar - Hraunejyar  
Wir unternehmen heute einen Tagesausflug in die farbenprächtige Landmannalaugar, wo wir wandernd die Region ein wenig erkunden wollen. Nördlich des Gletschers Mökull liegt dieses Naturschutzgebiet mit den größten Rhyolitvorkommen Islands. Auf einer Fläche von etwa 400 kmbedeckt dieses Vulkangestein die Landschaft rund um den Vulkan Torfajökull. Rhyolit ist ein magmatisches Gestein mit einem vergleichsweise hohen Kieselsäuregehalt. Das Rhyolitgebiet liegt in der aktiven Vulkanzone des Landes und so dringen an vielen Stellen vulkanische Gase und Dampf aus dem Boden. Die Gase und Fumarolen haben im Laufe der Zeit das rhyolitische Gestein zersetzt. Eisenhaltige Dämpfe haben die Erde rötlich gefärbt, schwefelhaltige Dämpfe haben gelbe Farbtöne zurückgelassen. Nach neueren geologischen Erkenntnissen soll ein großer Teil dieses Gebietes eine gewaltige Caldera sein, die zu einem ca. 2 Mio. Jahre alten und etwa 150 kmgroßem Vulkanmassiv gehört. Man erreicht den Zeltplatz von Landmannalaugar über die Hochlandpiste F22. Unmittelbar am Zeltplatz endet der Obsidianstrom Laugahraun. Er entstand wahrscheinlich am Anfang des 16. Jahrhunderts während eines Ausbruchs des Brennisteinsalda und erreicht eine Länge von 2,5 km. Ein Wanderweg führt um den Lavastrom zu den Fumarolen am Fuße des Brennisteinsalda. In unmittelbarer Nähe liegt auch ein warmer Bach. Er bietet nach etlichen Kilometern Hochlandpiste eine willkommene Badegelegenheit, die auch schon in früheren Zeiten von Hirten aus dem Bezirk Land genutzt wurde. Daher leitet sich auch der Name Landmannalaugar ab. Er bedeutet so viel wie "die warmen Quellen der Leute aus Land". Rückfahrt ins Hrauneyjar Highland Center.

13. Tag: Hrauneyjar - Langjökull - Kerlingarfjöll  
Von Hrauneyjar geht es tiefer in das Hochland hinein und wir gelangen über die Piste F35 zum Langjökull, mit ca. 950 kmIslands zweitgrößter Gletscher. Um das "Ewige Eis"  hautnah und aus einer eher ungewöhnlichen Perspektive kennenzulernen, werden wir uns im Rahmen einer Führung in eine Eishöhle begeben und so manch Wissenswertes über die aktuelle Situation der Gletscher in Island erfahren.  
Unsere Fahrt auf der Hochlandpiste geht noch weiter und wir erreichen die beeindruckenden Kerlingarfjöll. Geologisch sind die Kerlingarfjöll noch sehr jung, entstanden sind sie erst während der letzten Eiszeit durch subglaziale Eruptionen eines Vulkanmassivs. Die vulkanische Aktivität ist nach wie vor ungebrochen: inmitten dieser Berge finden sich unzählige heiße Quellen, Fumarolen und Solfatare, oft direkt neben Schnee und Eis. Die bunten vulkanischen Mineralien erzeugen zusammen mit den austretenden Dämpfen eine ganz besondere Stimmung, ein ständiges Wechselspiel von Licht und Schatten mit immer wieder sich verändernden Farben. Auf einer Wanderung können wir dieses grandiose Naturschauspiel genießen. Übernachtung in den Kerlingarfjöll.  

14. Tag: Kerlingarfjöll - Gullfoss - Geysir - Thingvellir - Reykjavik  
Wir verlassen die Kerlingarfjöll auf demselben Weg, auf dem wir gekommen sind, und gelangen so an das südliche Ende der Hochlandpiste F35, der Kjölur, wo sich einer der schönsten Wasserfälle Islands befindet, der Gullfoss.  Der Gletscherfluss Hvità stürzt hier über zwei Stufen in eine tiefe Schlucht. Unweit davon wird uns der Geysir Strokkur, der alle paar Minuten seine Wassersäule bis zu 20 m in die Höhe schießen lässt, begeistern. Nach einer weiteren kurzen Fahrt erreichen wir Thingvellir, wo im Jahre 930 das erste Allthing abgehalten wurde, eine Versammlung aller freien Isländer, die eine gesetzgebende und richterliche Funktion hatte. Tausend Jahre später wurde das Gebiet zum Nationalpark erklärt. Ein Spaziergang durch die Almannagjà, der Allmännerschlucht, zeigt auch die geologische Bedeutung dieser von Spalten und Schluchten durchzogenen Region  

15. Reykjavik - Keflavik  
Heute widmen wir uns der Hauptstadt Reykjavik. Mit ihrer geografischen Lage ist sie die nördlichste Hauptstadt der Welt. Wir unternehmen eine Stadtrundfahrt, bei der wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie z.B. die Hallgrimmskirkja, den Fischereihafen, das Parlament und das neue, preisgekrönte Konzerthaus Harpa sehen werden. Am Abend Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Wien.

16. Ankunft in Wien 
 
Zuschlag Einzelzimmer €    990,-

ARR-Reiseleitung: Mag. Birgit Bauer

Inkludierte Leistungen:
+
Flug nach Keflavik ab/bis Wien inkl. Taxen und Gebühren
+ 14 x Nächtigung in guten Mittelklassehotels und Lodges auf Basis Doppelzimmer  
+ Verpflegung auf Basis Frühstück
+ Rundfahrt mit zwei 4WD-Kleinbussen, gelenkt von der ARR-Reiseleitung und einem Mitarbeiter
+
Alle Fahrten und Transfers vom 2. - 15. Tag abends
+
Eintritt Eishöhle am Langjökull
+
Bootstour zu den Westmänner Inseln
+ ARR-Reiseleitung durch Mag. Birgit Bauer

Nicht inkludierte Leistungen:
- Nicht erwähnte Mahlzeiten
- Persönliche Ausgaben  

Teilnehmer: 9 - 12 Personen




Bezeichnung Termin Preis pro Person ab
Abenteuer Island - mit Birgit Bauer 04.09.2018-19.09.2018 4590.00
 


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