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Rumänien Rundreise




Bukarest - Moldauklöster - Siebenbürgen


Der Karpatenstaat hat die dunklen Jahrzehnte überwunden und befindet sich im Aufbruch. Einzigartige Kultur- und Naturschätze warten darauf, entdeckt zu werden! Bestaunen Sie mit uns die trendige Hauptstadt Bukarest, das Märchenschloss Peles, die Moldauklöster und die Altstädte Siebenbürgens. Rumänien ist ein vielfältiges Land und hat so viele Höhepunkte, dass man sie kaum aufzählen kann. In Siebenbürgen bauten deutsche Siedler und Ritter des Deutschen Ordens imposante Burgen, prächtige Kirchen und gründeten feste Städte. Neben viel Kultur hat Rumänien aber auch herrliche Landschaften zu bieten. Unsere Route führt durch die Bergwelt der Karpaten, wir besuchen die Schauplätze des berüchtigten Grafen Dracula und genießen die Gastfreundschaft der Bewohner.

1. Tag: Wien - Bukarest
Flug in die rumänische Hauptstadt Bukarest. Nicht ohne Grund wurde die Stadt schon vor 100 Jahren "Paris des Ostens"  genannt. Am Nachmittag unternehmen wir eine Stadtrundfahrt und sehen u. a. das riesige Parlamentsgebäude und die prächtige Patriarchenkirche. Das Stadtbild von Bukarest ist von einer erstaunlich vielfältigen Architektur geprägt: In kaum einer anderen europäischen Hauptstadt findet man auf engstem Raum ein derart buntes Stilgemisch. Gebäude im k.u.k-Stil stehen neben Palästen im französischen Stil des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Kleine ländliche Häuschen ducken sich zwischen Blöcken im Bauhaus-Stil der 1930er. Hinzu kommt der protzige Zuckerbäckerstil, den der Diktator Nicolae Ceausescu der Stadt in seinen letzten Amtsjahren aufgezwungen hat. Sein Parlamentspalast* (Innenbesichtigung) beschäftigte mehr als fünf Jahre lang 700 Architekten und 20.000 Arbeiter. Nach dem Pentagon ist es das zweitgrößte Verwaltungsgebäude der Welt. Die Stadtrundfahrt beschließen wir mit dem Besuch des Triumphbogens*, 1922 als Denkmal des Sieges rumänischer Truppen im Ersten Weltkrieg nach klassisch-römischer Art erbaut. Vom obersten "Stock"  genießen wir den besten Blick über die rumänische Metropole. Unser Abendessen wird im Traditionslokal Carul Cu Bere serviert. Die Atmosphäre erinnert an das Bukarest der Zwischenkriegszeit, als die Stadt "Paris des Ostens"  genannt wurde. Neben wunderbarem Essen wird auch Musik, Tanz und Gesang geboten. (A)

2. Tag: Schloss Peles & "Dracula-Burg"  Bran
Fahrt nach Sinaia, Rumäniens ältestem Wintersport- und Luftkurort. Wir besichtigen Schloss Peles*, das als "Neuschwanstein"  Rumäniens gilt. Das pittoreske Bauwerk mit Erkern und Türmchen erinnert tatsächlich an ein Märchenschloss. Das Schloss wurde zwischen 1873 und 1883 für König Carol I. von Rumänien erbaut. Der Bauherr beauftragte den Wiener Architekten Wilhelm Doderer mit der Schlossplanung. Bis zu Carols Tod im Jahr 1914 diente das Schloss als dessen Sommerresidenz. 1947 beschlagnahmte das kommunistische Regime das Schloss. Diktator Nicolae Ceausescu hielt als oberster Genosse hier gerne Hof und bewirtete seine Staatsgäste. Der Erker und die Fachwerkmauern des Schlosses erinnern sowohl an die rumänische k.u.k.-Zeit (Sinaia hat allerdings nie zu Österreich-Ungarn gehört) als auch an Hohenzollern, die Heimat des Königs. Führung durch einen Teil der 160 Innenräume, die der König mit einem Sammelsurium kostbarer Möbel aus vielen Epochen ausstatten ließ. Am Nachmittag besuchen wir das "Dracula-Schloss" * Bran, das auch ohne Vampire zu allerlei Fantasien anregt. Zwei Übernachtungen in Kronstadt, einem der wichtigsten kulturellen und wirtschaftlichen Zentren des Landes. Wir essen im "Karpatenhirsch"  zu Abend, dem besten Restaurant der Stadt. Bereits im Mittelalter fanden Kaufleute in dem gewaltigen Gebäudekomplex mit prächtigen Laubengängen und gemütlichen Gasträumen Speis, Trank und Unterkunft. (FA)

3. Tag: Kronstadt  
Spaziergang durch die Altstadt von Kronstadt/Brasov. Ausgangspunkt ist der weitläufige Marktplatz, wo in strahlendem Schönbrunner Gelb das ehemalige Rathaus zu bewundern ist. Entlang der gut erhaltenen Stadtmauer spazieren wir in das Vorstadtviertel Schlei und weiter zur St. Nikolauskirche. Tief herabgezogene Dächer, Laubengänge und Gaubenfenster prägen das Bild der Altstadt. Markantes Wahrzeichen der Stadt ist die 1477 gebaute evangelische Schwarze Kirche mit ihrer Buchholz-Orgel. Exklusiv für unsere Gruppe öffnet die größte evangelische Kathedrale in Südosteuropa ihre Pforten. Die sogenannte Schwarze Kirche* wurde bei einem Brand derart geschwärzt, dass sie fortan diesen Volksnamen trug. Dank einer intensiven Renovierung ist die Brandschwärzung kaum mehr zu sehen. Der Organist wird ein wundervolles Konzert auf der größten mechanischen Orgel des Landes zum Besten geben. Am Nachmittag besichtigen wir die Bauernburg* in Râsnov (Rosenau), die zahlreiche Häuser, Stallungen und eine kleine Kirche beherbergt. Sie wurde 1215 vom Deutschen Orden erbaut und ist gut erhalten. (FA)

4. Tag: Die Bukowina
Fahrt nach Tartlau, wo wir die gewaltige Kirchenburg* besichtigen (UNESCO-Weltkulturerbe). Die Ringmauern der Burg sind 12 Meter hoch und drei bis vier Meter dick. In der Höhe des Wehrgangs wurde die Mauer mit zahlreichen Schießscharten und Gussöffnungen (Pechnasen) ausgestattet. Weiterfahrt durch die Bicaz-Klamm und die wunderschöne Landschaft der Ostkarpaten entlang des Roten Sees nach Radutz/Radauti. (FA)

5. Tag: Die Moldauklöster  
Heute besuchen wir drei der berühmtesten Moldauklöster in der Bukowina: Moldovita, Humor und Voronet. Gemeinsam sind ihnen die herrliche Lage in bewaldeten Tälern, die harmonische Bauausführung und die prächtigen Fresken. Am bekanntesten ist das Kloster Voronet*, auch die "Sixtinische Kapelle des Ostens"  genannt. Wunderschön ist das monumentale Fresko des "Jüngsten Gerichts" , welches die gesamte Westwand der Klosterkirche bedeckt. Die Farben der Fresken - besonders das "Blau von Voronet"  - sind faszinierend. Das Geheimnis ist Lapislazulistaub, den der Künstler seiner Farbe beigemischt hat. Berühmt geworden ist das Kloster Moldovita* mit seinen eleganten Proportionen insbesondere durch seine dramatische Darstellung der "Belagerung Konstantinopels" . Die Malerei steht auch für ein spezielles ideologisches Programm - der Kampf der "rechtgläubigen"  Moldauer gegen die Türken. Am späten Nachmittag besichtigen wir das Kloster Humor* mit seinen berühmten Außenfresken, die in kräftigen Rot-, Blau- und Gelbtönen leuchten. Von allen Klosterkirchen hat Humor die schönsten Außenmalereien al fresco. (FA)

6. Tag: Nach Siebenbürgen  
Wir verlassen die Bukowina, die bis 1918 zu Österreich-Ungarn gehörte, und fahren über mehrere Karpatenpässe nach Siebenbürgen. Tagesziel ist Schäßburg. Unterwegs besichtigen wir die imposante orthodoxe Kathedrale von Târgu Mures/Neumarkt. (FA)

7. Tag: Kirchenburgen  
Sighisoara/Schäßburg trägt den Beinamen "Siebenbürgisches Rothenburg" . Die Stadt war seit ihrer Gründung jahrhundertelang überwiegend von Siebenbürger Sachsen bewohnt. Wir unternehmen einen ausführlichen Spaziergang durch die Altstadt. Schäßburg gilt als eine der schönsten Städte Rumäniens und besitzt einen nahezu vollständig erhaltenen mittelalterlichen Architekturkern. Von den Stadtbefestigungen sind noch mehrere Türme mit den Namen der Zünfte, von denen sie einst erbaut und verteidigt wurden (u. a. Schneiderturm, Zinngießerturm) erhalten. Das auffälligste Gebäude ist der Stundenturm mit einem informativen Museum zur Stadtgeschichte. Über die Schülertreppe erreichen wir die pittoreske Bergkirche. Das Gotteshaus ist mit Mitteln der Messerschmitt-Stiftung von Grund auf renoviert worden (die Krypta - die einzige Siebenbürgens - ist ebenfalls zugänglich). Im "Geburtshaus von Vlad Tepes"  (Dracula-Haus) besteht die Gelegenheit, Kaffee zu trinken. Am Nachmittag besuchen wir die Kirchenburg von Birthälm*, ein schönes Beispiel dieser Architekturdenkmäler (UNESCO-Weltkulturerbe): Innerhalb ihrer extra starken Mauerringe mit der spätgotischen Hallenkirche hatte die evangelisch-altsächsische Kirche drei Jahrhunderte lang ihren Bischofssitz. Weiterfahrt nach Hermannstadt/Sibiu. Übernachtung. (FA)

8. Tag: Hermannstadt - Besuch bei Eginald Schlattner  
Rundgang durch Sibiu. Die Stadt ist seit dem Mittelalter Sitz der Siebenbürgischen Landeskirche. Hier lebte einst der größte Anteil der deutschsprachigen Bevölkerung Siebenbürgens. Im Mittelalter war die Stadt ein blühendes Zentrum des Handwerks; im 19. Jahrhundert folgte die zweite Blütezeit, Sibiu wurde das kulturelle Zentrum. Das mittelalterliche Zentrum erstrahlt nach umfangreichen Renovierungen im alten Glanz. Eine Attraktion ist das Brukenthalpalais, das sich der damalige Habsburger Gouverneur Transsilvaniens, Samuel von Brukenthal, als Wohnsitz und Residenz errichten ließ. Seit 1817 dient das Palais mit seiner kostbaren Einrichtung als Museum. Zu bewundern sind bedeutende Werke holländischer, deutscher, italienischer und rumänischer Malerei. Am Nachmittag besuchen wir den bekannten Schriftsteller Eginald Schlattner in seinem Wohnort Rothberg. In seinen Romanen, die mittlerweile in acht Sprachen übersetzt sind, erhebt Eginald Schlattner keinen Anspruch auf historisch dokumentierte Abbildungen. Seine autobiographisch gefärbten Romane ("Der geköpfte Hahn" , "Rote Handschuhe" ), behandeln das Leben der Volksgruppen. Am Abend sind wir im "Bilderbuchort"  Sibiel bei einer rumänischen Familie eingeladen. Es erwarten uns köstliche Speisen und scharfe Getränke! (FA)

9. Tag: Bukarest - Wien  
Nach einem ausgiebigen Frühstück und einem letzten Bummel durch die Altstadt von Sibiu, fahren wir nach Bukarest. Rückflug nach Wien. (F)

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben vorbehalten.



9 Reisetage  
Zuschlag Einzelzimmer € 288,-
Zuschlag Kleingruppe (12-19 Pers.) € 98,-

Inkludierte Leistungen
+ Linienflüge Wien - Bukarest - Wien (Austrian Airlines)
+ Flughafen- und Sicherheitsgebühren (dzt. € 150,-)
+ Transfers/Rundreise in einem bequemen Reisebus
+ 8 Übernachtungen in sehr guten Hotels (Kat. 4*)
+ Verpflegung laut Programm
+ 1x Abendessen im mehrfach ausgezeichneten Traditionslokal Carul Cu Bere in Bukarest (im Rahmen der HP)
+ 1x Abendessen im mehrfach ausgezeichneten Restaurant Karpatenhirsch in Kronstadt
+ 1x Abendessen bei der Familie Henning in Michelsberg inkl. Getränke
+ Besichtigungsprogramm laut Reiseverlauf
+ Eintritte laut Pogramm (mit * gekennzeichnet)
+ Sonderführung in der Schwarzen Kirche in Kronstadt inkl. Orgelkonzert
+ Sonderführung durch das "Dracula-Schloss"  Bran
+ Stadtrundgang in Hermannstadt inkl. Sonderführung durch die evangelische Kathedrale und im Brukenthalpalais
+ Besuch des berühmten Schriftstellers Eginald Schlattner inkl. Diskussion
+ Pferdekutschenfahrt in M. Sibiului
+ Informationsmaterial
+ Reiseliteratur
+ erstklassige örtliche Stadtführer
+ qualifizierte Studienreiseleitung: Mag. Viktoria Nitu (Änderungen vorbehalten!)

Teilnehmer:
12 bis 26 Personen

Veranstalter: In Kooperation mit Ruefa Kultur- und Studienreisen

 
Ihr zusätzlicher ARR-Vorteil

Frühbucher-Rabatt
: Sollten Sie eine Reise bis spätestens 6 Monaten vor Abreise buchen, gewähren wir Ihnen folgende Rabatte:
Reisegrundpreis über € 500,- / Rabatt von € 15,-
Reisegrundpreis über € 1.000 / Rabatt von € 30,-
Reisegrundpreis über € 2.000 / Rabatt von € 50,-
Reisegrundpreis über € 3.000 / Rabatt von € 75,-



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