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Peru auf den Spuren der Inka




Die Höhepunkte an der Küste und im Hochland

Diese ausführliche Reise kombiniert die bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Landes. Wir besuchen die Pazifikküste südlich von Lima mit dem Vogelschutzgebiet der Ballestas Inseln, sehen die geheimnisvollen Linien von Nazca, fahren entlang der Panamericana in die "Weiße Stadt" Arequipa und erleben den landschaftlich wunderschönen Colca-Canyon. Über Puno und den Titicacasee gelangen wir nach Cuzco und stauen über das Vermächtnis der Inka im Heiligen Tal und in Machu Picchu. Der Besuch von Dörfern und farbenfrohen Märkten im Andenhochland gibt uns einen Einblick in das Leben der Indio.

1. Tag: Wien - Lima
Flug von Wien nach Lima. Transfer ins Hotel.

2. Tag: Archäologisches Museum Larco Herrera - Stadtbesichtigung von Lima
Vormittags Besuch des Larco Herrera-Museums, des besten archäologischen Museums in Lima, wo man einen kompletten Überblick über 3000 Jahre Geschichte der wichtigsten prähispanischen Kulturen Perus bekommt. Mittagessen im nahegelegenen landestypischen Restaurant El Bolivariano und Piscoprobe in der traditionellen Taberna Queirolo. Am Nachmittag Citytour durch die koloniale Altstadt (u.a. Plaza Mayor mit Kathedrale, Franziskanerkloster mit Katakomben, Plaza San Martin) und den modernen Stadtteil Miraflores mit herrlichem Blick auf den Pazifik. (F/M)

3. Tag: Pachacámac - Tambo Colorado - Paracas
Nach dem Frühstück fahren wir Richtung Süden zu den Ruinen von Pachacámac, einer bedeutenden Kultstätte der Lima-, Wari-, Ichma- und vor allem der Inka-Zivilisation, für die Pachacámac die wichtigste Pilgerstätte und der Ort des Orakels gewesen ist (Rundgang mit Besuch des Museums und Besichtigung u.a. des Sonnentempels und des Palastes der Sonnenjungfrauen). Von dort geht es weiter auf der Panamericana zur ehemaligen Inkafestung Tambo Colorado (ca. 3 Stunden), wo noch der Sonnentempel, der Hauptplatz mit dem Altar und der Palast des Inka gut erhalten sind. Am späten Nachmittag kommen wir in Paracas an der Pazifikküste an. (F)

4. Tag: Ballestas Inseln - Palpalinien - Museum Maria Reiche - Aussichtsturm Nascalinien - Museum Antonini
Am Morgen Bootsausflug zu den Ballestas-Inseln, die wegen der vielen Seelöwen, Pinguine und Seevögeln auch das kleine Galapagos genannt werden. Auf dem Weg können wir den berühmten "Candelabro" bewundern, einer gigantischen Figur im Wüstensand im Stil der Nascalinien. Noch am Vormittag geht es weiter auf der Panamaricana durch die Wüste Richtung Süden, vorbei am fruchtbaren Weinanbaugebiet von Ica, machen kurze Stopps bei den Palpalinien, riesige in den Sand geritzte Figuren der Paracaszivilisation (Vorgängerkultur der Nascas, etwa 900 - 200 v. Chr.), am Maria Reiche-Museum, der ehemaligen Wohn- und Arbeitsstätte der deutschen Mathematikerin und Archäologin Maria Reiche, die ein halbes Jahrhundert lang die durch sie zur Berühmtheit gelangten Nascalinien im Wüstensand erforscht hat und danach am Aussichtsturm, von dem aus man 2 der Nascascharrbilder bewundern kann. Von hier sind es nur noch 20 Minuten bis Nasca, wo wir am Nachmittag noch das sehenswerte archäologische Museum Antonini, u.a. mit herausragenden Keramiken der Nasca- und der Warikultur, besuchen werden. (F/BL)

5. Tag: Flug über die Nascalinien - Cahuachi - Cantalloc und Paredones - Busfahrt nach Arequipa
Nach dem Frühstück haben Sie die Möglichkeit, die berühmten Nascalinien mit einem kleinen Sportflugzeug zu überfliegen und können die wichtigsten Figuren wie den Kolibri, den Affen und die Spinne aus der Luft bewundern (fakultativ - ca. 100 USD). Danach stehen noch Cahuachi (das bedeutendste Zeremonienzentrum der Nascas mit Flachpyramiden, grossen Plätzen und Terrassen), die Aquädukte von Cantalloc (ein ausserordentliches unterirdisches Kanalsystem, das die Nascas zur Bewässerung des trockenen Wüstenbodens geschaffen haben und die heute noch immer von den Landwirten zum Anbau von Feldfrüchten benutzt werden) und Los Paredones (Inca-Siedlung mit einigen gut erhaltenen Stein- und Lehmkonstruktionen) auf dem Programm, bevor wir um 14:30 in den bequemen Liegebus von Cruz del Sur einsteigen, der uns in etwa 9 Stunden Fahrt nach Arequipa bringt. (F/M)

6. Tag: Arequipa: Stadtbesichtigung mit Santa Catalina-Kloster
Arequipa ist die zweitgrösste und vielleicht schönste Stadt Perus mit etwa 350 Sonnentagen pro Jahr, auch die weisse Stadt wegen ihrer ehemaligen weissen spanischen Kolonialbewohner genannt. Am Vormittag besichtigen wir den Hauptplatz mit der Kathedrale ebenso wie einige andere Kolonialkirchen (Jesuitenkirche, San Agustín, Santo Domingo) mit ihren herrlichen Fassaden und Altären. Die gesamte Architektur Arequipas ist geprägt vom leuchtend weissen Vulkangestein Sillar, das von den die Stadt umgebenden seit Jahrhunderten nicht mehr aktiven Vulkanen Misti und Chachani stammt. Sie haben vor dem Mittagessen auch noch Gelegenheit, das bunte Treiben auf dem San Camilomarkt mit all seinen vielfältigen Produkten zu beobachten. Am Nachmittag besuchen wir das berühmte Nonnenkloster Santa Catalina, das mit seinen engen Gassen, Innenhöfen und Gärten im Stil Andalusiens wie eine kleine Stadt in der Stadt wirkt und einen Einblick über 400 Jahrhunderte Geschichte vermittelt. (F)

7. Tag: Arequipa - Colca-Canyon
Am Morgen fahren wir hinauf ins Altiplano genannte Anden-Hochland, vorbei an Lama- Alpaka- und Vicuñaherden im Nationalreservat Pampa Cañahuas und über den Patapampa-Pass auf 4910 m Meereshöhe, dem höchsten Punkt unserer Reise. Von hier hat man einen atemberaubenden Blick auf die umliegenden Berge und hinunter ins Colcatal, einem der tiefsten Cañons der Welt mit seinen terrassenförmig angelegten Feldern und steil aufragenden Felswänden. Gegen Mittag erreichen wir Chivay, den grössten Ort des Tals; hier machen wir eine Mittagspause und Sie können auf dem Markt die kunstvollen, farbenfrohen Stickereien aus Alpakawolle bewundern. Anschliessend geht es weiter in die Ortschaft Yanque, in dessen Nähe wir uns in einer schönen Lodge mit Gärten und Thermalquellen einquartieren. (F)

8. Tag:  Colca - Titicacasee
Wir fahren heute bereits um 7 Uhr Richtung Aussichtspunkt "Cruz del Condor", vorbei an Dörfern, in denen wir die Landbevölkerung in ihren typischen Trachten bewundern können. Am Kondorkreuz angelangt, dem tiefsten Punkt des Colca Canyons, haben wir gute Chancen, einige Exemplare der majestätisch im morgendlichen Aufwind schwebenden Kondore zu beobachten und zu fotografieren. Anschliessend geht es zurück durch die herrliche Landschaft des Canyos mit seinen unter uns liegenden terrassierten Feldern (Mais, Weizen, Gerste, Kartoffel, Bohnen), machen Stopps in einigen Dörfern wie Maca und Yanque, um die schönen Kolonialkirchen zu fotografieren und erreichen am Abend Puno am Titicacasee. (F/BL)

9. Tag: Titicacasee: Die Inseln der Uros und Taquile
Ein Ganztagesausflug bringt uns heute zu den Inseln auf dem Titicacasee; nach etwa 1 Stunde erreichen wir die Uros, etwa 40 winzige, schwimmende Schilfinseln, auf denen die Uros genannten Indios leben, die sich schon Jahrhunderte vor den Incas hier ansiedelten und sich bis heute vom Fischfang ernähren, aber auch originelle Souvenirs aus Totora, einer Binsenart, zum Verkauf anbieten. Weiter geht es über den See zur Insel Taquile, die vor allem wegen ihrer schönen Webereien und Strickereien berühmt ist, die hier Männersache sind. Nach einem steilen Aufstieg von 20 Minuten haben wir einen phantastischen Blick über den See bis zu den schneebedeckten Bergen in Bolivien. Auf dem Dorfplatz gibt es ein deftiges Mittagessen und danach kehren wir mit dem Boot wieder nach Puno in unser Hotel zurück. (F/M)

10. Tag: Grabtürme von Sillustani - Raqchi - Andahuaylillas - Cuzco
Nach dem Frühstück fahren wir zu den Grabtürmen von Sillustani (Chulpas genannt), die von der präinkaischen Colla-Kultur zur Bestattung hoher Würdenträger gebaut wurden. Die Leichen wurden mumifiziert und zusammen mit Grabbeigaben in den bis zu 12 m hohen runden Türmen beigesetzt. Von hier hat man einen herrlichen Blick auf den Umayo-See, der ein paar hundert Meter tiefer liegt. Wir überqueren den 4312 m hohen La Raya-Pass und machen Halt bei den Inkaruinen von Raqchi mit dem eindrucksvollen Wiracochatempel, von dem noch bis zu 12 m hohe Mauern und Säulen existieren und fahren weiter nach Andahuaylillas, um die sog. "sixtinische Kapelle Amerikas" zu bestaunen, einem Meisterwerk der barocken Kolonialarchitektur mit herrlicher Fassade, herausragenden Fresken, Skulpturen und einem vergoldeten Hauptaltar. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit erreichen wir Cusco, die ehemalige Hauptstadt des Inkareiches. (F/BL)

11. Tag: Cusco: Sacsayhuaman/Kenko/Tambomachay - Besichtigung der Altstadt
Am Morgen fahren wir zum nahegelegenen Sacsayhuaman, einer eindrucksvollen Festungsruine der Inkas mit riesigen tonnenschweren, exakt zusammengefügten, fugenlosen Steinblöcken mit einem Gewicht bis zu 200 Tonnen, dann weiter zum Zeremonialplatz Kenko und zum Inkabad bzw. Wasserheiligtum Tambomachay. Am Nachmittag besichtigen wir Cusco, die ehemalige Hauptstadt der Incas, u.a. den Hauptplatz mit der Kathedrale, die Jesuitenkirche, den Coricancha (ehemaliger Sonnentempel und wichtigstes Heiligtum der Incas, auf dessen Fundamenten das Santo Domingo-kloster errichtet wurde), sowie das Museum für präkolumbianische Kunst und das Künstlerviertel San Blas, von wo man einen herrlichen Blick auf Cusco geniessen kann. (F)

12. Tag: Heiliges Tal: Pisac - Moray - Maras
Heute fahren wir ins heilige Tal der Inkas. In Pisac besichtigen wir die mehrere Hundert Meter über der Ortschaft liegenden Inkaruinen (Zeremonialzentrum mit Sonnentempel, Altären, Brunnen, Ackerbauterrassen und Bewässerungssystem), geniessen den atemberaubenden Ausblick und machen noch einen Abstecher zum farbenfrohen, bekannten Indiomarkt im Ort. Dann besuchen wir Moray, eine Anlage mit kreisförmig angelegten Terrassen, auf denen die Inkas in unterschiedlichen Höhen den Anbau u.a. verschiedener Kartoffelsorten erprobten (Agrarversuchsfeld). Weiter geht es zu den leuchtend weiss in der Sonne glitzernden Salzterrassen von Maras, die seit den Inkas und bis heute in Betrieb sind. Am späten Nachmittag erreichen wir das Dorf Ollantaytambo, wo es noch heute bewohnte Inkahäuser gibt und sich eine eindrucksvolle Festung befindet, die wir morgen besichtigen werden. (F)

13. Tag: Ollantaytambo - Chincheros - Zugfahrt nach Aguas Calientes
Nach dem Frühstück steigen wir die steilen Treppen hoch auf die terrassenförmig angelegte Festung von Ollantaytambo, die von den Inkas zur Bewachung und Domination des Urubamba-Tals errichtet wurde. Es gibt hier noch etwa 30 Inkagebäude (Verwaltungs-, Landwirtschafts-, Militär-, und religiöse Einrichtungen), die man besichtigen kann. Anschliessend fahren wir zu dem 3726 m hoch gelegenen pittoresken Ort Chincheros, wo sich inkaische Architektur mit kolonialen Strukturen mischen. Wie in Pisac findet auch hier sonntags ein farbenfroher Indiomarkt statt, auf dem man schöne Wollsachen und kunsthandwerkliche Produkte erwerben kann.  Am Nachmittag nehmen wir den Zug und fahren am Urubambafluss entlang nach Aguas Calientes, dem Ausgangspunkt eines Highlights, Machu Picchu. (F)

14. Tag: Machu Picchu - Rückfahrt nach Cuzco
Wir nehmen einen der ersten Busse (30 Minuten) am frühen Morgen, um noch vor den grossen Touristenscharen nach Machu Picchu zu gelangen, der sagenumwobenen "verlorenen Stadt der Inkas", die erst im Jahr 1911 vom amerikanischen Forscher Hiram Bingham wiederentdeckt wurde. Machu Picchu, das inmitten eines üppigen subtropischen Bergwaldes liegt, ist das eindrucksvollste Vermächtnis der Inka-Zivilisation und eines der archäologischen Juwelen des UNESCO-Weltkulturerbes. Wir haben bis Mittag Zeit, die weitläufige Anlage mit ihren Palästen, Vorratshäusern, Terrassen, Gärten und dem Observatorium mit dem Intihuana, der Sonnenuhr zu erkunden. Anschliessend fahren wir wieder nach Aguas Calientes zum Mittagessen und nehmen am Nachmittag den Zug nach Ollantaytambo und von hier geht es mit unserem Wagen zurück nach Cusco. Am Abend laden wir Sie in eines der besten Restaurants der Stadt ein, wo wir bei einem gemeinsamen Abendessen die während der Reise gesammelten Eindrücke und Erlebnisse nochmal Revue passieren lassen. (F/A)

15. Tag: Flug nach Lima und Rückflug nach Europa
Der letzte Tag dieser abwechslungsreichen Tour steht Ihnen zur freien Verfügung für Einkäufe oder einem letzten Stadtbummel durch Cusco, bevor wir Sie am Nachmittag zum Flughafen für den Rückflug nach Lima bringen, von wo Sie dann am Abend in Ihr Heimatland zurückfliegen.

16. Tag: Ankunft in Wien

Änderungen vorbehalten

Informationen
Zuschlag Einzelzimmer € 425,-
Zuschlag Kleingruppe bis 7 Personen  € 100,-

Inkludierte Leistungen
+ Flüge Wien - Lima - Wien inkl. Taxen und Gebühren
+ Inlandsflug Cuzco - Lima 
+ alle Besichtigungen und Fahrten laut Programm
+ Fahrt von Nasca nach Arequipa mit modernem, öffentlichem Überlandbus
+ Eintrittsgebühren lt. Programm
+ Nächtigung im Doppelzimmer von Mittelklassehotels 3* 
+ Verpflegung wie tageweise angegeben
(F = Frühstück, M = Mittagessen (teilweise als Picknick BL), A =Abendessen)
+ Deutschsprachige Reiseleitung

Teilnehmer: 6 bis 14 Personen

Ihr zusätzlicher ARR-Vorteil
Frühbucher-Rabatt:
Sollten Sie diese Reise bis spätestens 6 Monaten vor Abreise buchen, gewähren wir Ihnen folgende Rabatte:
Reisegrundpreis über € 500,- / Rabatt von € 15,-
Reisegrundpreis über € 1.000 / Rabatt von € 30,-
Reisegrundpreis über € 2.000 / Rabatt von € 50,-
Reisegrundpreis über € 3.000 / Rabatt von € 75,-


Bezeichnung Termin Preis pro Person ab
Peru - Die Höhepunkte 10.09.2019-25.09.2019 3700.00
 


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