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Mongolei - Kameltrekking




Der Kharnuur, ein grandioser von Dünen umgebener Süßwasser-See in der nördlichen Wüste Gobi ist Angelpunkt dieser abenteuerlichen Reise. Neben der abwechslungsreichen Landschaft machen die Begegnung mit den baktrischen Kamelen als verlässlichen Reittieren und die Begleitung von mongolischen Hirten den Reiz dieser Karawanenreise aus. Im Anschluss an das Trekking steht ein Besuch des schamanistischen Höhenheiligtums von Dayan vor der Kulisse des 4021m hohen Otgon Tenger, einem der drei den Mongolen heiligen Berge. Um dieses  ungewöhnliche Reise-Erlebnis als solches genießen zu können, sollte man bei guter Gesundheit sein und in der Lage, eine Tagesetappe von 30km reitend oder zu Fuß zurücklegen zu können.  


1. & 2. Tag: Wien - Ulaanbaatar  
Nach der Ankunft in Ulaanbaatar am Morgen des 2. Reisetags, machen wir auf der Fahrt zu unserem Hotel einen Abstecher zu dem auf dem Weg gelegenen Aussichtspunkt über Ulaanbaatar. Der Nachmittag ist einer Erkundung des nach dem urbanen Konzept früher Sowjetarchitektur errichteten Stadtzentrums gewidmet, das in bizarrem Kontrast zu den - ab den 90er Jahren im Zeichen kapitalistischen Höhenfluges - errichteten Bauten steht. (Hotel, F)  

3. Tag: Ulaanbaatar - Donoi / Uliastai  
Inlandflug ins 1000 Straßenkilometer entfernte Uliastai. Am, von der Landepiste nicht weit entfernten Bogd Fluss schlagen wir unser erstes Lager auf. (Zelt, FMA)  

4. bis 11. Tag: Kameltrekking
Unsere Gruppe ist von zwei ebenfalls berittenen Führern begleitet und wird von diesen betreut. Sie legen jeden Morgen die Filzdecken auf und die Steigbügel über. Die Tiere sind gut zugerittene Wallachen und an Menschen gewöhnt. Zu dirigieren sind sie mit einem an ihrem Nasenpflock befestigten Führstrick.  
Tagesgepäck wie z.B. die Fotoausrüstung kann man am besten in Form von zwei getrennten gleich schweren (Sattel-)Taschen befestigen, das Großgepäck wird mit unseren Begleitfahrzeugen zum jeweils nächsten Lagerplatz transportiert.  
Im Gegensatz zu Pferden lässt man Kamele während des Marsches gelegentlich weiden, dann entspricht die Fortbewegungsgeschwindigkeit menschlichem Geh-Tempo, im Trab geht es aber auch um einiges flotter dahin. Zwischen den beiden Höckern sitzt man auf einer Filzunterlage (dem klassischen zentralasiatischen Kamelsattel), wenn man es weicher haben will kann man sich auch einen Polster mitbringen, der mit Schnüren zu befestigen ist. Um die grandiose Landschaft genießen zu können sind unsere Tagesetappen nicht länger als 30km. Man kann zwischendurch absitzen und zu Fuß gehen.  
Ein Lagerplatz kann von den Begleitfahrzeugen nicht erreicht werden. An zwei Tagen wird das Gepäck auch tagsüber mitgenommen und zum Großteil auf die Kamele unserer Führer verladen.  
Spezielle Reitkenntnisse sind nicht erforderlich, zum Auf- und Absitzen setzen sich die Kamele nieder. Allerdings sollte man schon über die Kondition verfügen, notfalls eine Tages-Etappe auch zu Fuß zurücklegen zu können.  

4. Tag: Beginn der Karawanenreise
Am Morgen bekommt jeder sein Kamel für die Dauer der Reise zugeteilt und dann setzt sich die Karawane Richtung Westen in Bewegung. Während des ersten Tages bis Arbolik treffen wir noch hie und da auf einzelne Jurten, unterwegs zum Kharnuur wird die Gegend dann einsamer. (Zelt, FMA)  

5. Tag: Kharnuur  
Der knapp über 2000m hoch gelegene See ist mit dem benachbarten kleineren Baga Nuur Angelpunkt unserer Reise. Nachdem wie ihn schon lange aus der Ferne vor uns liegen sehen, werden wir schließlich bei Dünen an seinem Ostufer zum ersten Mal übernachten. (Zelt, FMA)  

6. Tag: Unterwegs zum Baga Nuur
Nun wird das Gelände unwegsam, es geht über steile Dünen und unsere Begleitfahrzeuge nehmen einen weiten Umweg um unseren Lagerplatz zu erreichen. (Zelt, FMA)  

7. Tag: Baga Nuur  
Wir verladen das absolut Notwendigste auf die Kamele, weil wir an dieser und der nächsten Etappe die Begleitfahrzeuge nicht dabei haben.  Der Baga Nuur ("kleine See" ) ist von einer ununterbrochenen Kette etwa drei Kilometer langer Dünen von seinem größeren Nachbar, dem Kharnuur getrennt. Unser Lagerplatz zwischen Dünen und Wasser eröffnet einen grandiosen Blick auf das jenseits des Sees aufragende dunkle Gebirgsmassiv aus dem abends die Steinböcke zur Tränke ans Ufer kommen. (Zelt, FMA)  

8.u.9. Tag: Kharnuur Süd  
Durch menschenleere Sanddünen gelangen wir über weite Strecken auf Wolfspfaden diesmal ans Südufer des Kharnuur und zu seiner schönsten Düne, die sich als Halbinsel weit in den See erstreckt. Dort gibt es wieder eine Zufahrtsmöglichkeit für unser Begleitfahrzeug und wir übernachten zwei Mal direkt am Strand. Das klare Wasser hat etwa 17°C, man kann vom Lagerplatz aus schwimmen oder angeln gehen. Am zweiten Tag lädt die große Düne, die sich als Halbinsel bis in den See hinein erstreckt zur ausführlichen Erkundung ein.  (Zelt, FMA)  

10. Tag: Taired  
Wieder mitunseren Kamelen brechen wir auf nach Taired. Das Tal mit wenigen Jurten, einem kleinen Flusslauf und von gelbem Sand verwehten dunklen Felsen bietet eine pittoreske Kulisse. Hier konnten sich kleine Wäldchen halten, die dem Sand und der Trockenheit trotzen. (Zelt, FMA)  

11. Tag: Mukhartin Gol (letzter Tag mit Kamelen)  
Bevor wir die letzte Etappe unserer Trekkingtour beginnen, fahren wir am Morgen mit den Fahrzeugen zum Felsentor von Senjit mit einem herrlichen Überblick auf die von uns zurückgelegte Strecke und die im Sand versunkenen Täler. Dann steuert unsere Karawane unser Ziel, den Mukhartin Gol, einen kleinen Fluss der direkt aus einer Sanddüne entspringt an. (Zelt, FMA)

12. Tag: Mukhartin Gol - Bogdin Gol  
Am Morgen verabschieden wir uns von den Kamelführern und unseren Reittieren und fahren mit den bewährten russischen Geländefahrzeugen ins untere Bogdin Gol Tal nicht weit von Uliastai, um dort in einem Ger-Camp zu übernachten. Es ist unser Basislager für die Fahrt zum Otgon Tenger. (Ger, FMA)  

13. Tag: Bogdin Gol - Dayan - Uliastai  
Auffahrt zum Gletschersee Tsagaan Nuur und Wanderung (Halbtag) zum Bergheiligtum von Dayan, einem von zwei mit zahllosen Fahnen geschmückten markanten Felsentürmen. Von dort hat man (bei schönem Wetter) Ausblick auf die senkrechte Granitwand des 4021m hohen Otgon Tenger. Nicht weit entfernt wächst in Geröllfeldern versteckt der seltene Schneelotus. Im Laufe des Nachmittags fahren wir wieder ins Tal und übernachten in einem einfachen Hotel in Uliastai. (Hotel, FMA)  

14. Tag: Inlandflug Uliastai - Ulaanbaatar
Am Vormittag statten wir der Familie unserer Kamelführer einen Besuch in ihrer Jurte ab, um von dort zum Flughafen aufzubrechen. Nach Ankunft in Ulaanbaatar Transfer ins Hotel. (Hotel, FM)

15. Tag: Ulaanbaatar
Das Gandankloster im Morgenlicht mit der monumentalen Buddha-Statue des Janraisig, dem Schutzpatron der Mongolei im Maitreya Tempel steht am Anfang unserer Stadtbesichtigung. Von dort geht es zum Winterpalast des Bogd Khan, der Residenz des theokratischen Herrschers der Mongolei und letzten "lebenden Buddhas von Urga" (gest. 1924) und nach der Mittagspause im Stadtzentrum besuchen wir den Tschoidschin Lama Tempel, Ort des einstigen Staatsorakels. (Hotel, F)

16. Tag: Ulaanbaatar - Wien  
Rückflug am frühen Morgen.


Änderungen vorbehalten.


16 Reisetage  
Zuschlag Einzelzimmer € 330,-

ARR-Reiseleitung: Herbert Nekam

Inkludierte Leistungen
+ Flüge ab/bis Wien inkl. Taxen und Gebühren  
+ 2 Inlandsflüge: Ulaanbaatar - Uliastai - Ulaanbaatar inkl. Taxen
+ Besichtigungen inkl. Eintritte
+ Transfers mit Allrad-Kleinbussen  
+ während der Trekkingtour ein baktrisches Kamel pro Teilnehmer
+ 4x Nächtigung im Hotel  
+ 1x Nächtigung im Ger-Camp  
+ 9x Nächtigung in Zweipersonenzelten (von den Teilnehmern selbst aufzustellen)  
+ Verpflegung wie tageweise angegeben  
(F = Frühstück, M = Mittagessen, A =Abendessen)
+ ARR-Reiseleitung

Nicht inkludierte Leistungen
- Mongolisches Visum (dzt. EUR 90,-)

Teilnehmer: 6 bis 9 Personen


Ihre zusätzlichen ARR-Vorteile

Frühbucher-Rabatt:
 Sollten Sie eine Reise bis spätestens 6 Monaten vor Abreise buchen, gewähren wir Ihnen folgende Rabatte:
Reisegrundpreis über € 500,- / Rabatt von € 15,-
Reisegrundpreis über € 1.000 / Rabatt von € 30,-
Reisegrundpreis über € 2.000 / Rabatt von € 50,-
Reisegrundpreis über € 3.000 / Rabatt von € 75,-

Halbes Doppelzimmer: Die Aufzahlung auf ein Einzelzimmer kann oft ziemlich hoch sein. Als preisgünstige Alternative bieten wir Ihnen die Möglichkeit bis zu drei Monate vor Abreise ein halbes Doppelzimmer zu buchen. Findet sich kein gleichgeschlechtlicher Mitreisender übernehmen wir 50% der Aufzahlung für das Einzelzimmer und Sie kommen in den Genuss der Alleinbenützung zum halben Preis.
Dies gilt nicht für Reisen, die von anderen Veranstaltern durchgeführt werden bzw. bei Reisen wo es ausdrücklich ausgeschlossen ist.


Bezeichnung Termin Preis pro Person ab
Mongolei, Kameltrekking 28.07.2018-12.08.2018 3300.00
 


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