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Sardinien zum Sant Efisio-Fest





Blühende Zistrosen und immergrüne Macchien, roter Mohn und gelber Ginster, weiße Strände und grandiose Bergwelten, knorrige Eichen und geheimnisvolle Plätze, farbenfrohe Feste und liebenswerte Menschen. Eine Reise für Genießer!


Sardinien, die zweitgrößte Insel des Mittelmeers, ist auch heute noch ein Geheimtipp. Bezaubernd präsentiert sich die anmutige, herbe Landschaft, malerische Felsbuchten mit schönen Sandstränden, herrlich klarem Wasser und eine immergrüne Macchia. Seit Jahrtausenden bildet die italienische Insel eine Welt für sich, abgeschieden vom Festland hat sie sich ihren einzigartigen Charakter bewahrt. In Sardinien lässt sich eine der ältesten Kulturen des Mittelmeers finden, hier sind uralte Traditionen erhalten geblieben.

1. Tag: Wien - Cagliari / So, 22.04.2018
Linienflug von Wien nach Cagliari. Übernahme der Mietbusse am Flughafen. Übernachtung in oder in der Nähe von Cagliari.

2. Tag: Cagliari - Baunei - Genna Silana Pass - Dorgali / Mo, 23.04.2018
Früh am Morgen verlassen wir Cagliari und fahren durch die landschaftlich schöne Ogliastra, die zu den attraktivsten Regionen Sardiniens zählt. Die unglaublich vielfältige Landschaft, das milde Klima im Frühling und die bizarren Naturdenkmäler ergänzen das Erscheinungsbild Sardiniens um eine weitere Komponente. Wir besuchen die noch unberührte Costa Rei bei Capo Ferrato und setzen unsere Fahrt nach Baunei fort. Eine Stichstraße führt uns von dort zur kleinen Wallfahrtskirche Chiesa San Pietro di Golgo, die nahezu vergessen und einsam auf der grandiosen Hochebene von Golgo liegt. Über den Genna Silana Pass erreichen wir das Ziel unserer heutigen Etappe, Dorgali. (F/A)

3. Tag: Dorgali - Schlucht Gola Su Gorroppu - Orgosolo - Dorgali / Di, 24.04.2018
Am Morgen unternehmen wir eine leichte Wanderung zur Schlucht Gola Su Gorroppu, deren ca. 300 m hohen Felswänden zu den höchsten von Europa zählen. Der Rui Flumineddu hat sich hier tief in das Karstgebirge hineingeschnitten. Am Nachmittag fahren wir nach Orgosolo, einst ein berüchtigtes Banditendorf in der Barbagia, das sich heute als modernes, sozialkritisches Bilderbuch präsentiert. Seit Ende der 1960er Jahre entstanden zahlreiche Wandgemälde, die den Widerstand gegen den Faschismus, den Kapitalismus, den Krieg, das Wettrüsten, den Hunger und gegen die Apartheid aufzeigen. Mehr als 150 sozialkritische Murales zieren die Fassaden der sonst eher schlichten und schmucklosen Häuser des Dorfes. Rückfahrt nach Dorgali und Übernachtung. (F/A)

4. Tag: Dorgali - Nuraghendorf Serra Orrios - Brunnenheiligtum Su Tempiesu - Dorgali/Mi, 25.04.2018
Etwas nördlich von Dorgali befindet sich das Nuraghendorf Serra Orrios, das zu den bedeutendsten und größten in dieser Region zählt. Der von einem noch übermannshohen Peribolos umschlossene Bereich, der so genannte Festplatz und zwei Megarontempel sind die herausragenden Relikte. Benachbart gruppieren sich auf der Basalthochfläche die Reste von über 70 steinernen Rundhütten, die meist nur noch als Grundmauern erhalten sind, um kleine Innenhöfe mit Brunnen, Zisternen oder Herde und Feuerstellen. Eine kurze Fahrt bringt uns zu einem weiteren beeindruckenden Relikt aus der Nuraghenzeit, dem Brunnenheiligtum Su Tempiesu, das, versteckt in den Bergen unweit von Orune, erst 1953 wiederentdeckt wurde. Es zählt zu den besterhaltenen Bauwerken seiner Zeit. Rückfahrt nach Dorgali.   

5. Tag: Dorgali - Orosei - Posada - Palau / Do, 26.04.2018
Zwischen dem Golf von Olbia und dem Golf von Orosei erstreckt sich eine wunderschöne Landschaft namens "Baronia". Den Namen gaben zwei Barone, die im 15. Jahrhundert von der spanischen Krone zu Feudalherren ernannt wurden und ihre Ländereien eben in diesem Gebiet hatten. Die Gegend entlang der "Orientale Sarda" (SS 125), die von Cagliari nach Olbia führt, ist mit ihren imposanten Bergen, Feldern und Weinanbaugebieten einfach bezaubernd. Nur wenige Touristen kommen hierher, sie überlassen das Land den Hirten und ihren Herden, obwohl es einiges zu entdecken gibt: Archäologische Stätten, geheimnisvolle Grotten und noch viel mehr. Die Altstadt Posadas, mit ihren engen, verwinkelten Gassen, Treppen, Natursteinhäuser und einer weißgetünchten Kirche - umgeben von einer Schwemmlandebene mit grünen Weiden, Zitronenbäumen und Kakteen - schlängelt sich um einen grün bewachsenen Kalksteinkamm. Gekrönt wird der idyllische Anblick von dem "Castello della Fava" - der Saubohnenburg. Weiterfahrt nach Palau, in dessen Nachbarschaft sich der "Bärenfelsen" befindet. Übernachtung in Palau. (F)

6. Tag: Palau - Castelsardo - Alghero / Fr, 27.04.2018
Wir verlassen Palau und steuern Santa Teresa di Gallura an. Die kleine Küstenstadt liegt in unmittelbarer Nachbarschaft bizarrer Felsverwitterungen, die zu einem kleinen Spaziergang einladen. Von hier aus hat man einen Überblick über die Meerenge zwischen Sardinien und Korsika - bei guter Sicht kann man die Küste der Nachbarinsel erblicken. Nach ca. 1 Stunde Fahrt erreichen wir Castelsardo. Vom Hafen aus durch die untere Stadt, vorbei an zahlreichen Restaurants mit Panoramaterrassen bis durch das Verteidigungstor hinauf in die Altstadt zu flanieren hat einen besonderen Charme. Dort thront seit dem zwölften Jahrhundert die Verteidigungsanlage und die "Cattedrale di Sant`Antonio Abate" mit ihrem bunten Kacheldach. Das Panorama verrät, weshalb die Genuesen einst auf dem steilen Felsvorsprung ihre Festung errichtet haben. Das mittelalterliche Zentrum ist für den Autoverkehr gesperrt, um in aller Ruhe die engen, gepflasterten Gassen und steilen Stufen zu erkunden. Fahrt nach Saccargia, wo sich die Abteikirche Santissima Trinitá di Saccargia befindet. Sie gehört zu den wichtigsten romanisch-pisanischen Bauten Sardiniens. Errichtet wurde die Kirche im Jahr 1116. Gegen Ende des 12. Jahrhunderts kamen die Vorhalle und der 40 Meter hohe Glockenturm hinzu. Das Gotteshaus diente den Benediktiner-Mönchen aus Camaldoli als Abteikirche. Vom Kloster selbst sind nur wenige Überreste zu sehen. Übernachtung in Alghero. (F)

6. Tag: Alghero - Porto Conte - Capo Caccia - Alghero / Sa, 28.04.2018
Wir erkunden die Region um Porto Conte mit ihrer grandiosen Küstenlandschaft. Zwischen den steilen Vorgebirgen, den Kalksteinklippen des Capo Caccia und der Punta del Giglio öffnet sich eine Bucht zum Meer. Allein drei Sarazenentürme bewachen diesen einzigartigen Naturhafen Sardiniens. Die gesamte Region gehört heute mit ca. 60 km Küstenlinie zum Naturschutzgebiet von Parco Naturale Regionale di Porto Conte. Bei einer kleinen Wanderung können wir die Szenerie der senkrechten Felswände, und der weißen Kalkfelsen, die steil zum blauen Meer hin abbrechen, besser genießen. Im Osten liegt die weite Meeresbucht von Alghero, im Westen erhebt sich das Capo Caccia schroff aus dem Meer. Anschließend fahren wir um Porto Conte herum und weiter auf  einer Panoramastraße die nahe am Klippenrand entlangführt. Vor der Küste liegt das Felseiland Foradada. Die Straße endet kurz vor dem Capo Caccia. Fast senkrecht fallen hier die Klippen der Landspitze ins Meer ab. Hier nisten Möwen, Wanderfalken und sogar einige Gänsegeier. Früher gab es auch Wild auf der Landspitze, wodurch sich auch ihr Name (Capo Caccia = Jagd-Kap) erklärt. Rückfahrt nach Alghero. (F)

8. Tag: Alghero - Bosa - Santa Cristina - Bonacardo / So, 29.04.2018
Frühmorgens brechen wir auf, fahren entlang der Küste und erreichen nach ca. 1 Std. Fahrt die Stadt Bosa, über der die Festung Malaspina aus dem frühen 12. Jahrhundert thront, die wir besichtigen werden und von wo aus sich uns ein wunderschöner Blick über das Temo-Tal und Bosa eröffnet. Anschließend spazieren wir vom Burgberg hinunter durch das bunte Altstadtviertel "Sa Costa" mit seinem Gewirr an Gassen und Laubengängen. Unsere Fahrt führt uns weiter nach Santa Cristina, wo wir uns das beeindruckende Brunnenheiligtum aus der Nuraghenzeit anschauen werden. Übernachtung in Bonacardo. (F/A)

9. Tag: Bonacardo - Su Naraxi - Giara di Gesturi - Cagliari/Capoterra / Mo, 30.04.2018
Weiterfahrt nach Barumini, das aufgrund der nahegelegenen Nuraghenfestung Su Nuraxi bekannt wurde. Es handelt sich hierbei um den bis heute größten freigelegten Nuraghen-Komplex - wenn man auch das Nuraghendorf dazu zählt. Experten schätzen, dass der Bau der Anlage vermutlich von 1200 bis 500 vor Christus dauerte. Die Burganlage, bestehend aus einem Hauptturm und einer rautenförmigen Bastion mit vier weiteren Türmen an den Ecken, nimmt eine Fläche von über 1000 m2 ein. Wir bleiben in der Gegend und fahren beim Dörfchen Tuili hinauf zur Hochebene der Giara di Gesturi, die der Wirklichkeit entrückt zu sein scheint. Zistrosen, Korkeichen, verlassene Bauten aus der Vorzeit, stille Seen und wilde Pferde prägen das Bild dieses Naturreservats. In rascher Fahrt erreichen wir Cagliari. Übernachtung in Cagliari oder Capoterra. (F)

10. Tag: Cagliari/Fest des Sant Efisio / Di, 01.05.2018
Der Vormittag ist dem Fest des hl. Ephisius gewidmet. Zwischen 1652 und 1656 wütete das große Sterben auf der Insel. 1652 wurde Sardinien zunächst von einer großen Heuschreckenplage heimgesucht, die sämtliche Ernten vernichtete und noch im gleichen Jahr brach dann auch die Pest aus. In ihrer Not riefen die Hauptstadtbewohner den Heiligen Ephisius an, der sie erhörte und die Stadt von der Pest befreite. Zum Dank für die Errettung vor der Epidemie gelobten die Cagliaritaner den Heiligen mit einem Fest zu Ehren und von einem Wunder zu erzählen. Unter dem lauten Sirenengeheul der Schiffe im Hafen von Cagliari zieht eine goldene Kutsche mit dem prachtvoll gekleideten Standbild des Heiligen Ephisius am 1. Mai, alljährlich seit 1656, von der Kirche Sant` Efisio den Largo Carlo Felice entlang und am Rathaus in der Via Roma vorbei, begleitet von zahlreichen Pilgern, Reiter- und Trachtengruppen. In zwei Tagen erreicht der Zug das antike Nora südlich von Cagliari, wo sich die Chiesa di Sant Efisio befindet. Sie steht an der Stelle, an der Ephysius im Jahre 303 als bekennender Christ hingerichtet wurde.
Am 4. Mai morgens kehrt der Heilige wieder allmählich nach Cagliari zurück, wo er spätestens bis Mitternacht wieder eintreffen muss, nur dann gilt das Gelübde als erfüllt. Nach dem Umzug in Cagliari bleibt uns noch genügend Zeit, die Inselmetropole zu erkunden. (F)

11. Tag: Cagliari - Wien / Mi, 02.05.2018
Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Wien.

11 Reisetage
So 22.04.18 - Mi 02.05.18 € 2.250,-

Zuschlag Einzelzimmer € 380,-

ARR-Reiseleitung: Nikolaos Chatzioannidis

Inkludierte Leistungen
+ Linienflug ab/bis Wien
+ Rundreise mit einem Kleinbus (vom Reiseleiter gelenkt)
Ab einer gewissen Gruppengröße wird die Gruppe auf zwei Fahrzeuge aufgeteilt.
+ 6x Übernachtung in guten Mittelklassehotels auf Basis Doppelzimmer, Du/WC
+ 3x Übernachtung in einem Agriturismo in Dorgali auf Basis Doppelzimmer, Du/WC
+ 1x Übernachtung in einem Agriturismo in Bonacardo auf Basis Doppelzimmer, Du/WC
+ Verpflegung wie tageweise angegeben (F=Frühstück, M= Mittagessen, A=Abendessen)
+ Eintritte: Saccargia, Su Naraxi, Burg Malaspina in Bosa, Posada: Castello della Fava, Capo d` Orso, Dorgali: Serra Orrios, Brunnenheiligtum Su Tempiesu, Paulilatino Brunnenheiligtum Santa Cristina
+ ARR-Reiseleitung

Teilnehmer: 6 - 12 Personen

Ihre zusätzlichen ARR-Vorteile

Frühbucher-Rabatt: Sollten Sie eine Reise bis spätestens 6 Monaten vor Abreise buchen, gewähren wir Ihnen folgende Rabatte:
Reisegrundpreis über € 500,- / Rabatt von € 15,-
Reisegrundpreis über € 1.000 / Rabatt von € 30,-
Reisegrundpreis über € 2.000 / Rabatt von € 50,-
Reisegrundpreis über € 3.000 / Rabatt von € 75,-

Halbes Doppelzimmer: Die Aufzahlung auf ein Einzelzimmer kann oft ziemlich hoch sein. Als preisgünstige Alternative bieten wir Ihnen die Möglichkeit bis zu drei Monate vor Abreise ein halbes Doppelzimmer zu buchen. Findet sich kein gleichgeschlechtlicher Mitreisender übernehmen wir 50% der Aufzahlung für das Einzelzimmer und Sie kommen in den Genuss der Alleinbenützung zum halben Preis.
Dies gilt nicht für Reisen, die von anderen Veranstaltern durchgeführt werden bzw. bei Reisen wo es ausdrücklich ausgeschlossen ist.


Bezeichnung Termin Preis pro Person ab
Sardinien - zum Sant Efisio Fest 22.04.2018-02.05.2018 2250.00
 


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