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Loire Schlösser




Wie an einer Perlenschnur reihen sich die weltberühmten Schlösser an der herrlichen Flusslandschaft der Loire, die zu den reichsten Kulturlandschaften Europas zählt, aneinander. Frankreichs Könige und der Pariser Adel zogen bereits im 16. und 17. Jahrhundert in diese Traumlandschaft und errichteten hier ihre Sommersitze, die zu den schönsten Renaissancebauten Europas zählen. Man wetteiferte darin, sich in Prachtentfaltung zu übertreffen. Unsere Reise führt zu den schönsten Schlössern wie Chambord und Chenonceau, aber auch in kleine Dörfer und mittelalterliche Städte. Ausgangspunkt für Ihre Ausflüge ist die sympathische Stadt Blois - der Hotelwechsel bleibt Ihnen erspart. Begleiten Sie uns in den Garten Frankreichs, in eine Zeit des höfischen Müßiggangs.

1. Tag: Wien - Tours
Linienflug von Wien nach Paris. Weiterfahrt nach Blois (250km). Sechs Übernachtungen im zentral gelegenen Hotel Mercure.

2. Tag: Chambord & Blois
"Ein Inbegriff dessen, was menschliche Kunst hervorzubringen vermag" , urteilte Kaiser Karl V. über das Renaissancejuwel Chambord* (UNESCO-Weltkulturerbe), das wir heute Vormittag besuchen werden. Die spektakuläre Schöpfung Franz I. zieht jedes Jahr etwa eine Million Besucher an und zählt zu den berühmtesten Bauwerken Europas. Der französische König wollte ein Bauwerk, das seine Herrscherwürde und Macht verkörpern sollte - mit Chambord ist ihm das vollkommen gelungen. Besonders sehenswert ist im Inneren die große, doppelläufige Treppenanlage, die bis zur Terrasse hinaufführt. An diese Treppe stoßen kreuzförmig in jedem Geschoß riesige Säle an und begrenzen jeweils vier Eckappartements, die sich bis in die Rundtürme erstrecken. Diese Raumdisposition mit der Treppe im Zentrum ist die eigentliche architektonische Idee von Chambord. Der Plan für dieses Wunderwerk stammt wahrscheinlich von Leonardo da Vinci, dem größten Genius der Zeit, den Franz I. an seinen Hof nach Amboise geholt hatte. Anschließend Rückfahrt nach Blois* und Spaziergang in der hübschen Altstadt, die auch heute noch von dem prächtigen Schloss und der Kathedrale überragt wird. Auf dem Weg von der Altstadt zum Schloss passieren wir das Maison de la Magie. Es ist ein dem Magier Robert Houdin gewidmetes Museum, das eine Einführung in die Geschichte der Zauberei bietet. Als eine der Hauptattraktionen des Museums streckt ein furchterregender Drache seine computergesteuerten sechs Köpfe zu den Fenstern des Hauses hinaus. Am Schloss von Blois* können wir alle Entwicklungen der französischen Architektur an den verschiedenen Gebäuden ablesen. Besonders eindrucksvoll ist die "Salle des Etats"  im ältesten Gebäudeteil des Schlosses. (F)

3. Tag: Abtei Fontevraud  
Heute Vormittag besichtigen wir die großartige, 1099 von dem Prediger Robert d`Arbrissel gegründete Abtei Fontevraud*. Mönche und Nonnen lebten hier nach den strengen Benediktinerregeln, immer unter Äbtissinnen, die aus höchst einflussreichen adeligen Familien stammten. Daher das riesige Vermögen und die politische Bedeutung, die sich auch in der Funktion als Grablege von Mitgliedern des Königshauses äußerte. Die Abteikirche gehört zu den schönsten romanischen Sakralbauten des Anjou. Im rechten Querhaus sind die Grabmäler des Hauses Plantagenet zu sehen: Heinrich II. Plantagenet (König von England seit 1154), Eleonore von Aquitanien und Richard Löwenherz. Berühmtestes Bauwerk der Abtei ist die romanische Küche, die einzig erhaltene ihrer Art überhaupt. Im 12. Jahrhundert bereiteten die Nonnen hier für mindestens 500 Personen die Mahlzeiten zu. Am Nachmittag besuchen wir Azay-le-Rideau*, das viele Besucher für das schönste Loire-Schloss, ja für seinen Inbegriff überhaupt halten. Das elegante, auf einer kleinen Insel erbaute Renaissanceschloss hat Honoré de Balzac in seinem Roman "Die Lilie im Tal"  vortrefflich als "Diamanten, eingefasst in den Indre und auf einen blumenumrankten Pfahlrost gesteckt"  beschrieben. (F)

4. Tag: Tours  
Besichtigung von Tours, Hauptstadt der Region Touraine, des viel gepriesenen Garten Frankreichs. In Tours lebte der heilige Martin, der, so berichtet die Legende, seinen Mantel mit Christus in der Gestalt eines frierenden Bettlers teilte. Gregor von Tours verfasste hier seine "Geschichte der Franken" . Berühmtester Sohn der Stadt ist jedoch Balzac, der 1799 zur Welt kam. In der Renaissance wurden in der Stadt prächtige Paläste erbaut. Tours erlebte einen wirtschaftlichen Aufschwung, nicht zuletzt durch die Förderung der Seidenwarenherstellung seit König Franz I. Als sich später der Hof nach Paris bzw. Versailles zurückzog, wurde die Bedeutung der Stadt geringer. Auf unserem Rundgang durch die pittoreske Altstadt besuchen wir die Kathedrale Saint-Gatien mit ihrem schönen Kreuzgang und dem Marmorgrab der Kinder Karls VIII. und Anne de Bretagnes. In der Basilika Saint-Martin sehen wir das Grab des heiligen Martin, mehr als ein Jahrtausend lang eine der wichtigsten christlichen Pilgerstätten. Durch den "Martinskult"  wurde Tours eine Metropole der Christenheit. Bewunderung verdienen auch das prachtvolle Hotel Gouin, das aus dem späten 15. Jahrhundert stammt, und die historischen Häuser um die Place Plumereau. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. (F)

5. Tag: Königsschloss Amboise & Chenonceau  
Nach dem Frühstück Transfer zum Königsschloss von Amboise*, in dem Leonardo da Vinci auf Einladung König Franz I. seine letzten Lebensjahre verbrachte. Franz I. wählte Amboise zu seiner Residenz: Herrliche Feste wurden veranstaltet. Im Inneren verdient v.a. die Hubertuskapelle Beachtung, die reich dekoriert ist. Anschließend Fahrt nach Chenonceau*. Heinrich II. schenkte das Gebäude seiner Mätresse Diana von Poitiers. Nach dem Tod des Königs verjagte Heinrichs Gemahlin Katharina von Medici die Rivalin und wohnte fortan selbst in dem Schloss. Chenonceau ist ein Schloss wie aus dem Märchenbuch: Am Ende einer breiten Allee gelegen, über den sanften Fluten des Flusses Cher gebaut, von Wald und schönen Parks umgeben, streckt es seine Türmchen und seine verzierten Schornsteine in die Luft. (F)

6. Tag: Chinon & die Gärten von Villandry  
Im bezaubernden Städtchen Chinon, das wir heute Vormittag besuchen, ist das Mittelalter noch lebendig: Davon zeugen die Altstadt am Ufer der Vienne und der Bergsporn mit der düsteren Ruine des Schlosses*. Chinon war im Hochmittelalter Zentrum der Herrschaft Anjou, hier traf Jeanne d`Arc mit Karl VII. zusammen, den sie überzeugte, sich in Reims krönen zu lassen und die Rückeroberung der in englischem Besitz befindlichen Festlandgebiete zu wagen. FranRabelais wurde in der Nähe von Chinon geboren und verbrachte seine Kindheit hier. Wir unternehmen einen ausführlichen Stadtrundgang und spazieren über die Rue Voltaire mit Häusern aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Nach der Mittagspause Weiterfahrt nach Villandry. Das um 1536 vollendete Schloss Villandry ist das letzte der großen Schlösser, die während der Renaissance entlang der Loire errichtet wurden. Im 18. Jahrhundert ließ der neue Schlossherr von Villandry die großen symmetrisch angeordneten Flügel im klassischen Stil zu beiden Seiten des Vorplatzes errichten und ließ gleichzeitig die Innenräume nach den Komfortansprüchen der damaligen Zeit umbauen. Wir besuchen die Gärten*, die zu den schönsten Beispielen der Gartenbaukunst der Renaissance zählen und unternehmen einen ausgedehnten Spaziergang durch die Ziergärten, den Wasser- und Gemüsegarten. (F)

7. Tag: Orléans - Paris - Wien  
Fahrt nach Orléans. "Paris ist Frankreichs Kopf, Orléans Frankreichs Herz"  - eine Redensart, wie sie nicht besser den Rang dieser Stadt in der Geschichte Frankreichs ausdrücken könnte. Städtebauliche Schwerpunkte sind die Place du Martois und die Kathedrale, die wir ausführlich besichtigen werden. Es gibt wenige Kathedralen in Frankreich, die so sehr als Denkmal nationaler Geschichte geachtet sind wie die Cathédrale Sainte-Croix, deren Ursprung ins 4. Jahrhundert reicht. Bedeutendstes Ereignis in ihrer Geschichte war die Heiligsprechung von Jeanne d`Arc 1920. Transfer zum Flughafen Charles de Gaulle in Paris und Rückflug nach Wien. (F)

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben vorbehalten.



7 Reisetage  
Zuschlag Einzelzimmer € 288,-
Zuschlag Kleingruppe (15-19 Pers.) € 118,-

Inkludierte Leistungen
+ Linienflüge Wien - Paris - Wien (Austrian Airlines)
+ Flughafen- und Sicherheitsgebühren (dzt. € 162,-)
+ Transfers/Ausflüge im bequemen Reisebus
+ 6 Übernachtungen im Hotel Mercure Blois***  
index.shtml hotel-1621-mercure-blois-zentrum-hotel de www.mercure.com>+ Verpflegung laut Programm
+ Besichtigungsprogramm laut Reiseverlauf
+ Eintritte laut Programm (mit * gekennzeichnet): Schloss Chambord, Schloss Blois, Abtei Fontevraud & Schloss Azay-le-Rideau, Amboise & Chenonceau, Gärten von Villandry
+ Quietvox-Kopfhörer (tageweise) ab 15 Personen
+ Informationsmaterial
+ Reiseliteratur
+ qualifizierte Studienreiseleitung: DI Wolfgang Dirnbacher, Alexander Kriegelstein  
+ (Änderungen vorbehalten!)

Teilnehmer:
15 - 26 Personen

Veranstalter:
In Kooperation mit Ruefa Kultur- und Studienreisen

Hôtel Mercure Blois***
Ideal im Herzen von Blois gelegen bietet das gemütliche Haus 96 komfortable Zimmer. Das Hotel verfügt über ein Restaurant, eine Bar und ein Hallenbad. Morgens wird ein Frühstücksbuffet angeboten.


Ihr zusätzlicher ARR-Vorteil

Frühbucher-Rabatt:
 Sollten Sie eine Reise bis spätestens 6 Monaten vor Abreise buchen, gewähren wir Ihnen folgende Rabatte:
Reisegrundpreis über € 500,- / Rabatt von € 15,-
Reisegrundpreis über € 1.000 / Rabatt von € 30,-
Reisegrundpreis über € 2.000 / Rabatt von € 50,-
Reisegrundpreis über € 3.000 / Rabatt von € 75,-


Bezeichnung Termin Preis pro Person ab
Frankreich - Loire Schlösser 08.09.2018-14.09.2018 1249.00
 


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