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Kamerun




"Afrika im Kleinen"  wird Kamerun gern genannt - hier treffen Zentral- und West-Afrika aufeinander. Der Reichtum an landschaftlichen Schönheiten, von der Savanne bis zu den urwüchsigen Regenwäldern, vom grünen Hügelland bis zu den feinsandigen Palmenstränden im Süden, sowie die Völkervielfalt, die sich zum Teil ihre unterschiedlichen traditionellen Lebensformen bewahren konnte, machen dieses Land zu einem besonderen Reiseziel.

1. Tag: Individuelle Anreise nach Yaoundé
Ankunft in Yaoundé. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten Transfer zu unserem Hotel.

2. Tag: Yaoundé - Ebogo - Yaoundé
Bei einer Stadtrundfahrt sehen wir unter anderem das Regierungsviertel, den Platz der Wiedervereinigung oder die Kirche Basilique Marie Reine des Apotres im Stadtteil Mvolye mit ihrer auffälligen Bauweise. Vom Mount Febe aus hat man einen atemberaubenden Blick auf die Stadt der sieben Hügel. Wenn es die Zeit erlaubt besuchen wir den Markt Mfundi, einer der beliebtesten und lebhaftesten Märkte der Hauptstadt. Neben Lebensmitteln wie Fisch, Fleisch, Obst und Gemüse werden hier auch Kleidung und Kunsthandwerk angeboten. Am Nachmittag geht es dann in den nahegelegenen Ort Ebogo. Hier nehmen wir in den bereitstehenden Pirogen Platz, in denen wir im gemütlichen Tempo über den Nyong Fluss gleiten. Der Fluss ist gesäumt von majestätischen Mangrovenwäldern, in denen zahlreiche Vögel und bunte Schmetterlinge beheimatet sind. Später kehren wir zurück nach Yaoundé. (FA)

3. Tag: Yaoundé - Makénéné - Bangante (ca. 275 km)
Auf unserem Weg in Kameruns Grasland im Westen des Landes legen wir einen Zwischenstopp im Dorf Makénéné ein, welches für seinen bunten Straßenmarkt berühmt ist. Hier werden gegrillte Fleischspieße, frisches Obst und Gemüse sowie andere afrikanische Leckereien zum Verkauf angeboten. Lassen Sie es sich schmecken und genießen Sie zugleich das farbenfrohe Markttreiben. Weiterfahrt nach Bangante. (FA)

4. Tag: Bangante - Bororo Dorf - Chefferie Bangoua - Bangante (ca. 45 km)
Heute besuchen wir das " Centre Artisanale, Centre de Formation"  der Stiftung FONDATION GATCHA das zur Hotelanlage gehört. Bei einem Rundgang durch die Fulbe-Dörfer Maka und Manoré sehen wir die traditionellen strohgedeckten Rundhütten. Weiters besuchen wir eine Chefferie in der Umgebung von Bangante, wo man die Architektur und die Bauweise des Bamiléké-Volkes sehen kann. (FA)

5. Tag: Bangante - Bandjoun - Bamenda - Bafut (ca. 185 km)
Weiterfahrt über Bafoussam nach Bamenda. Bamenda ist Kameruns viertgrößte Stadt und Hauptstadt der englischsprachigen Region North West. Ein Blick in die umgebende Natur zeigt, dass hier die Grenzen des fruchtbaren Graslandes erreicht sind. Die einheimische Bevölkerung spricht als Muttersprache Mendankwe-Nkwen, Verkehrssprache in Bamenda ist jedoch Englisch. Damit ist Bamenda die größte Stadt der anglophonen Minderheit im Land. Wir machen einen kurzen Stopp am schön gelegenen Metché Wasserfall. Vorher, wenn die Zeit es erlaubt, machen wir einen Zwischenstopp bei der bedeutenden, großen und traditionellen Chefferie von Bandjoun, 13 km südlich von Bafoussam. Das fast 30 m hohe Haus der Notabeln brannte 2005 ab und wurde in dreijähriger Bauzeit original-getreu und kunstvoll wieder aufgebaut.
Im Anschluss besuchen wir Bafut, eine der bedeutendsten Chefferien des westlichen Kameruns. Wir besichtigen die Palastanlage des Königs Abumbis II.
Uralte, heilige Gebäude stehen hier in unmittelbarer Nähe zu Gebäuden aus der deutschen Kolonialzeit. Im Palastmuseum erhalten wir eine Einführung in die traditionelle kamerunische Stammeskultur. (FA)

6. Tag: Sabga - Fundong/Bamessing - Sabga (ca. 80 km.)
Nach dem Frühstück brechen wir auf in das nahe gelegene Fundong. Die Stadt lebt von den vielen verschiedenen Stämmen, die hier ihr zu Hause gefunden haben und die kulturelle Vielfalt der Stadt prägen. Beinahe jeden Tag findet ein Fest oder eine Feier statt, sei es eine Beisetzung, eine Hochzeit, eine Geburt oder ein traditioneller Feiertag. Auch wir werden Gelegenheit haben, eine der Feierlichkeiten hautnah zu erleben. Landschaft, Traditionen und Kultur werden in diesem Teil des Landes besonders großgeschrieben und der Glaube ist tief im Alltag der Bevölkerung verwurzelt.
Alternativ besteht die Möglichkeit, eine entspannte Wanderung durch die umliegenden Mbororo- Dörfer zu unternehmen. Mbororo bedeutet in der Sprache der Fulani "Vieh Hirte" . Die Mbororo sind Halbnomaden, deren Männer mit ihren Herden umherziehen, während der Rest der Familie einen festen Wohnsitz hat. Bei unserer Wanderung werden wir mit vielen Dorfbewohnern ins Gespräch kommen und erhalten einen Einblick in deren Alltag. Die Bororo-Frauen stellen in ihrer traditionellen Art Käse her. In ihrem Laden, der nicht weit von der Chefferie - Sitz von dem Dorfoberhaupt - ist, verkaufen sie ihre Produkte. Nach dem Pass von Sabga erreicht man die Ortschaft Bamessing, wo man eine Töpferei besichtigen kann. Diese Töpferei, die von der Schweiz aus unterstützt wird, spielt eine große Rolle in der Region. Die Produkte, die hier hergestellt werden, werden nicht nur in Kamerun verkauft, sondern auch im Ausland. Vor Ort sieht man, wo die Arbeiter den Ton holen, wo der Ton getrocknet wird, wie die Einheimischen auf Drehstühlen arbeiten, wie die Produkte im  Ofen - nach der Glasierung - gebrannt werden.(FA)

7. Tag: Sabga - Ndawara - Dschang (ca. 190 km)
Der heutige Tag führt uns durch die Teeplantagen rund um Ndawara, die zu den größten der Welt gehören. Von Belo aus starten wir eine etwa 2-stündige Wanderung, die auf einer großen, professionell geführten Teeplantage endet. Über Bamenda geht es weiter nach Dschang. (FA)

8. Tag: Dschang - Foumban - Dschang (ca. 240 km)
Heute brechen wir nach Foumban auf, um das dortige Palastmuseum zu besichtigen. Es befindet sich gleich neben dem Sultanspalast und spiegelt die alten Traditionen des Bamoun Stammes auf vielerlei Weise höchst eindrucksvoll wieder. Die bunten Märkte der Stadt stehen diesen kulturellen Sehenswürdigkeiten um nichts nach. Handwerklich aufwändige Stickereien, handgewebte Tücher, Schnitzkunst und Bronzeguss-Arbeiten bieten dem Besucher eine faszinierende Vielfalt. (FA)

9. Tag: Dschang - Limbe (ca. 60 km)  
Über den Batie Pass und herrlichen Ausblicken, vorbei an schier endlosen Plantagen, auf denen unter anderem Ananas, Pfeffer, Ingwer und Kautschuk angebaut werden, gelangen wir heute nach Limbe (früher: Victoria). Im Jahre 1858 wurde die Stadt von einem britischen Missionar gegründet und 1887 der deutschen Verwaltung überführt. Unter deutscher Leitung entwickelte sich Limbe zur zweitwichtigsten Hafenstadt Kameruns. Auf dem Weg halten wir um die majestätischen Ekom Wasserfälle mit einer Fallhöhe von 81 Metern inmitten üppiger Wälder zu bestaunen. (FA)

10. Tag: Limbe - Buea - Limbe (ca. 75 km)  
Unser heutiges Ziel ist zunächst das Wildlife Center der Stadt Limbe. Aus Gefangenschaft gerettete oder verwaiste Primaten werden hier aufgepäppelt und auf ein Leben in freier Wildbahn vorbereitet. Neben Schimpansen und Pavianen findet man hier auch die eindrucksvollen westlichen Flachlandgorillas. Unweit des Limbe Wildlife Centers liegt der botanische Garten der Stadt. Er diente einst der deutschen Kolonialverwaltung als Versuchsgelände für die Pflanzung heimischer Gewächse und Nutzpflanzen. Heute beheimatet die schöne Anlage eine Vielzahl exotischer Pflanzen und lädt zum Schlendern und Staunen ein. Am Nachmittag, besuchen wir die hochgelegene, anglophone Stadt Buea (etwa 850 m) am Fuße des knapp 4.100 m hohen Mount Cameroon. Sie war - nicht zuletzt aufgrund des angenehmen Klimas - seit 1891 Sitz der deutschen Kolonialverwaltung. Die höchste Spitze heißt noch heute "The German summit" . Wir besuchen den Puttkamer Palast, der seinen Namen der einst prägenden Persönlichkeit der deutschen Kolonialverwaltung Jesko von Puttkamer verdankt. Er führte das Konzessionssystem ein, d.h. er erteilte Konzessionen zur Landnutzung an Privatunternehmer statt diese dem Staat zu unterwerfen. Unweit des Palastes steht der Bismarckbrunnen - eines der wenigen geschützten Denkmäler in Kamerun - als Zeugnis gemeinsamer Vergangenheit von Kamerun und Deutschland. (FA)

11. Tag: Limbe - Douala - Pygmäendorf
Der Weg zu unserem heutigen Ziel führt uns durch die Hafenstadt Douala, Kameruns Wirtschaftsmetropole. Schließlich erreichen wir ein Pygmäendorf im Regenwald Kameruns. "Pygmäen"  ist ein Sammelbegriff für eine Volksgruppe von Jägern und Sammlern, die seit jeher in den Regenwäldern Zentralafrikas lebt. Wir werden eine Nacht im Wald bei unseren Gastgebern verbringen und einen Einblick in deren Leben erhalten. Sobald es dunkel wird werden Lagerfeuer angezündet und zu Trommelmusik wird traditionell getanzt. Auch wir werden uns mit Sicherheit von der Musik anstecken lassen und gemeinsam mit den Pygmäen die Nacht zum Tag machen. Einfache Übernachtung in Zelten im Regenwald. (Zelt, FA)

12. Tag: Pygmäendorf - Kribi
Am Morgen verabschieden wir uns von unseren Gastgebern und fahren weiter in den auch bei Kamerunern sehr beliebten Badeort Kribi am Atlantik. Gegen Abend beziehen wir die Zimmer in unserem Strandhotel. (FA)

13. Tag: Kribi - Douala - Rückflug
Am Morgen packen wir ein letztes Mal unsere Koffer und besteigen den Bus, der uns zurück nach Douala bringt. Beim Verlassen des Ortes Kribi können wir noch einen Blick auf Relikte aus deutscher Kolonialzeit werfen. Wir sehen einen Leuchtturm, eine Kirche sowie einen deutschen Friedhof. Sollten wir es zeitlich schaffen unternehmen wir noch eine kleine Stadtrundfahrt durch Douala. Die Stadt gilt als Wirtschafts- und Handelszentrum des Landes und hatte einst auch unter deutscher Kolonialherrschaft eine entscheidende Bedeutung. Bis 1891 war die Hafenstadt Sitz der deutschen Kolonialverwaltung, bis die Stadt Buea diese Aufgabe übernahm. Im großen Hafen liegen heute Containerschiffe aus aller Welt vor Anker, es herrscht geschäftiges Treiben um die Schiffe zu be- oder entladen. Wir genießen ein letztes gemeinsames Essen im Hotel bevor es zum internationalen Flughafen geht, von wo aus wir unsere Heimreise antreten. (FA)

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Geplante Unterkünfte (Änderungen vorbehalten)
Yaounde Hotel Toun`Ngou
Bangante Villa Batounga
Sabga  Sabga Zenna Hote
Dschnag  Hotel de Malte
Limbe  Fini Hotel
Bei den Pygmäen  Zeltnacht
Kribi  Hotel Ilomba


13 Reisetage ab Yaounde / bis Douala
Zuschlag Kleingruppe (8-9 Personen) € 322,-
Zuschlag Einzelzimmer (nur Hotels) € 290,-

Inkludierte Leistungen
+ alle Besichtigungen und Fahrten laut Programm in Kleinbussen  
+ Eintrittsgebühren
+ Nächtigung im Doppelzimmer der ausgewählten Hotels o.ä.
+ 1x Nächtigung im Zelt
+ Verpflegung wie tageweise angegeben (F = Frühstück, M = Mittagessen, A =Abendessen)
+ deutschsprechende Reiseleitung ab Yaounde/bis Douala

Nicht inkludierte Leistungen
- Internationale Flüge (Richtwert ca. € 900,-)
- Visum inkl. Besorgung (dzt. € 140,-)
- Ausreisegebühr (dzt. CFA 10.000,- / EUR 15,-)
- Trinkgelder (etwa EUR 50,-)

Teilnehmer: 8 bis 16 Personen

Hinweise:  
Kameruns touristische Infrastruktur ist einfach und erfüllt nicht europäische Standards.  
Es kann in den Hotels zu Problemen mit der Strom- und Wasserversorgung kommen.
Unregelmäßigkeiten sind oft unvermeidbar. Bitte bringen Sie daher genügend Flexibilität und Toleranz mit.  

Für die Einreise ist der Nachweis einer Gelbfieberimpfung erforderlich.

Ihre zusätzlichen ARR-Vorteile
Frühbucher-Rabatt:
Sollten Sie eine Reise bis spätestens 6 Monaten vor Abreise buchen, gewähren wir Ihnen folgende Rabatte:
Reisegrundpreis über € 500,- / Rabatt von € 15,-
Reisegrundpreis über € 1.000 / Rabatt von € 30,-
Reisegrundpreis über € 2.000 / Rabatt von € 50,-
Reisegrundpreis über € 3.000 / Rabatt von € 75,-


Bezeichnung Termin Preis pro Person ab
Kamerun - Afrique en miniature 31.12.2017-12.01.2018 1990.00
 


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