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Die Provence




Provence - allein der Name ist so zauberhaft, als müsse er auf der Zunge zergehen: Lavendel, Jasmin, ein Hauch von Rosen, so müssen Sie sich den Duft dieser herrlichen Landschaft, die von einem Dichter als "Vorraum zum Paradies"  bezeichnet wurde, vorstellen. Dazu: das Gezirpe der Grillen und der blaue Schimmer des südlichen Lichts.
Lassen Sie sich vom reichen antiken Erbe beeindrucken und bewundern Sie die Vielfalt der Landschaften. Ob das Römische Theater in Orange, die Papstresidenz in Avignon oder die Hafenstadt Marseille, großartige Bauwerke von der Antike über das Mittelalter bis zur Gegenwart werden besichtigt. Ausruhen können Sie in kleinen Straßencafés bei Kaffee und Croissants oder im Schatten der Platanen.  

1. Tag: Wien - Nizza - Aix
Linienflug mit Austrian nonstop von Wien nach Nizza. Anschließend Fahrt zu unserem Hotel nach NUnterwegs besuchen wir die quirlige Universitätsstadt Aix, die bei jedem Besucher einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Aix zählt für die Franzosen zu den Städten mit der höchsten Lebensqualität: Die zahllosen kleinen Plätze und Gassen, die hübschen Brunnen und noblen Barockpaläste schaffen eine heitere und gelassene Atmosphäre. Die 1649 angelegte Prachtmeile Cours Mirabeau mit den beiden Brunnen Fontaine de La Rotonde und Fontaine du Roi René an ihren Enden ist berühmt für ihre Einkaufsmöglichkeiten. Südlich davon befindet sich das Mazarin-Viertel mit seinen Palästen für den Adel, zu denen das Hôtel du Chaumont und das Musée Paul Arbaud gehören. Auf unserem Stadtrundgang sehen wir u. a. das Rathaus, die Kathedrale und die Kirche Saint-Jean-de-Malte. Abends Ankunft in NSieben Übernachtungen in der Altstadt.  

2. Tag: Pont du Gard & "Römerstadt"  Arles  
Fahrt zum Pont du Gard*, der "Perle der römischen Baukunst" . Das gigantische Aquädukt ist nicht nur ein Symbol der technischen Leistungsfähigkeit der römischen Ingenieure, sondern zugleich ein ästhetisches Bauwerk: Leicht und elegant wirken die Bögen, die die Schlucht überbrücken. Die Brücke wurde gebaut, um das Tal des Flusses Gardon (der in römischer Zeit Vardo fluvius hieß) zu überwinden. Etwa 20.000 Kubikmeter Wasser flossen nach der Fertigstellung täglich über das Aquädukt nach NDer größte Teil der Wasserleitung (etwa zwei Drittel) verlief indes nicht überirdisch, sondern musste in den Fels gehauen werden. Am Nachmittag setzen wir unser Programm mit dem Besuch von Arles fort. Besonders römische Kultur und romanisches Erbe prägen das Stadtbild und die Geschichte der Stadt. So war Arles die zweitgrößte Stadt des Römischen Imperiums. Anschließend unternehmen wir einen ausführlichen Stadtrundgang in Arles und besichtigen das Römische Theater* und die gut erhaltene Arena*, in der noch heute in den Sommermonaten blutige Stierkämpfe veranstaltet werden. An der romanischen Kathedrale Saint-Trophime bewundern wir die reiche Bauplastik des Portals und den prächtigen Kreuzgang. Zeit zur freien Verfügung.  
Unser Tipp: Besuchen Sie das Antikenmuseum mit wertvollen Sarkophagen! Nach jener in den Vatikanischen Museen in Rom bietet die Sammlung spätrömischer Sarkophage in Arles die reichste und qualitätsvollste in Europa. (F)

3. Tag: N
Nzählt zu den schönsten Städten Südfrankreichs und verdankt seine Bedeutung vor allem den antiken Baudenkmälern. Die Stadt ist ein Beispiel für die Blüte der gallo-römischen Kultur. Nachdem Caesar Armeeveteranen hier Land zugewiesen hatte, erlebte die Stadt einen kometenhaften Aufstieg. Ihre größte Blüte erreichte sie, als Antoninus Pius den römischen Kaiserthron bestieg. Er begünstigte seine Geburtsstadt in besonderem Maße. Im zweiten Jahrhundert zählte Nzwischen 50.000 und 200.000 Einwohner. Auf unserem Rundgang besichtigen wir u. a. das Amphitheater*, den Augustus-Tempel* (Maison Carrée) und den Tempel der Diana im zauberhaften Jardin de la Fontaine. Die großzügige barocke Parkanlage aus dem 18. Jh. wurde im Bereich des alten Quellheiligtums angelegt, das die Keimzelle der keltischen Siedlung war. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. (F)

4. Tag: Glanum & Les Baux  
Nach dem Frühstück besuchen wir die Ruinenstadt Glanum*. Die Stadt wurde im 4. Jahrhundert v. Chr. von den Kelten erbaut. Die Römer übernahmen das keltische Erbe sowie eine Dreiheit lokaler Muttergöttinnen, denen sie die Bezeichnung Glanicae gaben. In augustäischer Zeit wurde die Stadt zur Kolonie aufgewertet und viele Monumentalgebäude wurden errichtet, inklusive eines vergrößerten Forums, Thermen, eines Triumphbogens und verschiedener Tempel. Das antike Glanum wurde erst 1921 ausgegraben und entwickelte sich seitdem zu einer der bedeutendsten römischen Ausgrabungen in Frankreich - das "Pompeji der Provence" . Bei einem ausgedehnten Rundgang durch das Ausgrabungsgelände gewinnen wir einen Einblick in das Alltagsleben einer römischen Provinzstadt am Rande eines der wichtigsten Handelswege des Reiches. Weiterfahrt nach Les Baux*. Das mittelalterliche Burgdorf erhebt sich auf einem gewaltigen Felsen, der steil zur weiten Ebene der "Großen Crau"  abfällt. Die Lage über den Sümpfen der Niederung hat schon in prähistorischen Zeiten die Besiedelung des Felsens begünstigt. Aber erst im Mittelalter schlug die große Stunde des Ortes. Die pittoreske Burgruine war Sitz der Herren von Baux und Treffpunkt der Troubadoure, die ihre Dichtungen und Lieder vortrugen. Im Zuge einer wechselvollen Geschichte wurde die Felsenstadt 1791 endgültig von der Bevölkerung aufgegeben und spielte fortan eine geisterhafte Rolle in der französischen Literatur. (F)

5. Tag: Orange & Avignon  
Am Vormittag besuchen wir die sympathische Stadt Orange. In Orange ist man stolz auf seine römische Vergangenheit, daher auch die französische Zusatzbezeichnung "Ville romaine" . Ein paar Schritte vom römischen Ehrenbogen entfernt haben die Römer in die der Stadt zugewandten Hügelseite ein 10.000 Zuseher fassendes Theater* gebaut, das zweifellos zu den am besten erhaltenen Bauwerken der Antike zählt. Besonders imposant ist die 103 Meter lange und 37 Meter hohe Bühnenrückwand, die der Sonnenkönig Ludwig XIV. als "die schönste Mauer meines Königreichs"  bezeichnet haben soll. Am Nachmittag fahren wir nach Avignon. "Sur le pont d` Avignon" . Dieses alte Volkslied über eine alte Steinbrücke hat Avignon weltbekannt gemacht. Doch ihre wahre Bedeutung erlangte die Stadt im 14. Jahrhundert, als sie Sitz der Päpste war. Aufgrund kriegerischer Unruhen in Italien flüchtete der Papst aus Rom. Die Kurie geriet unter den Machteinfluss des französischen Königs und das Papsttum wurde nach Avignon gezwungen: "Wo der Papst ist, da ist Rom" . Anfang des 19. Jahrhunderts wurde der Papstpalast zum nationalen Kulturerbe erklärt und damit wandelte sich die Stadt zur einzigartigen Theaterkulisse. Nachdem wir die gut erhaltene Stadtmauer passiert haben, besichtigen wir den Papstpalast* (UNESCO-Kulturdenkmal), ein gewaltiges Bauwerk, das an eine Trutzburg erinnert. Anschließend spazieren wir durch die Altstadt, sehen die Kathedrale Notre-Dame und die weltberühmte Brücke Saint-Bénézet. Von ihren zweiundzwanzig Brückenbögen, die im 14. Jahrhundert über die Rhône gebaut wurden, hielten der Flut von 1668 nur vier Bögen stand, sodass die Brücke heute im Fluss endet. (F)

6. Tag: Marseille & Camargue  
Heute besuchen wir Marseille, die drittgrößte Stadt Frankreichs. Die Bevölkerung von Marseille war seit jeher stolz und unabhängig und im ganzen Land dafür bekannt, sich gerne gegen die Obrigkeit und den König aufzulehnen. Das von den Kämpfern aus Marseille in den Straßen von Paris gesungene Lied wurde als die "Marseillaise"  bekannt. Wir unternehmen einen ausführlichen Stadtrundgang in der reizvoll gelegenen Hafenstadt. Zur Mittagszeit können Sie die berühmte Fischsuppe (Bouillabaisse) am alten Hafen probieren. Den Nachmittag verbringen wir im zauberhaften Landstrich der Camargue, bekannt für ihre weißen Pferde und wilden Stiere. Die Camargue erstreckt sich über eine Fläche von etwa 930kmDer größte Teil davon wird landwirtschaftlich zum Gemüse-, Obst- und Reisanbau sowie zur Viehzucht genutzt. Eine touristische Attraktion sind die frei lebenden Herden weißer Camargue-Pferde, einer Wildpferdart, die nur hier vorkommt, und die teilweise sehr großen Herden der Camargue-Stiere. Wir spazieren durch den Parc Ornithologique*, erfreuen uns an den eleganten Flamingos. Als Tagesabschluss bestaunen wir die vollständig erhaltene mittelalterliche Stadtmauer von Aigues-Mortes. Die von Ludwig dem Heiligen erbaute Stadt diente zunächst als königlicher Hafen, später konzentrierten sich die Einwohner auf Weinbau und Salzgewinnung. Salz galt im Mittelalter als Konservierungsmittel von Nahrung. Noch heute wird intensiv Salz, insbesondere "Fleur de Sel"  gewonnen. (F)

7. Tag: Saint Maximin - Nizza - Wien  
Heute können wir ausschlafen, bevor wir uns auf den Weg nach Nizza machen. Unterwegs besuchen wir die beschauliche Kleinstadt Saint-Maximin, die vor allem durch die Basilika Ste-Marie-Madeleine bekannt ist. Die prächtige Basilika ist die größte gotische Kirche der Provence. Hier befindet sich auch eine der größten Barockorgeln Frankreichs, die im Jahr 1773 vom Mönch Isnard geschaffen wurde und Musikliebhaber aus aller Welt anzieht. Unter der Kathedrale in einer Gruft befindet sich angeblich das Grab von Maria Magdalena. Weiterfahrt nach Nizza, wo wir eine Panoramastadtrundfahrt unternehmen. Rückflug nach Wien. (F)

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben vorbehalten!


7 Reisetage
Zuschlag Einzelzimmer € 298,-
Zuschlag Kleingruppe (15-19 Pers.) € 118,-

Inkludierte Leistungen
+ Linienflüge Wien - Nizza - Wien (Austrian Airlines)
+ Flughafen- und Sicherheitsgebühren (ca. € 160,-)
+ Transfers/Ausflüge im bequemen Reisebus
+ 6 Übernachtungen im Hôtel Novotel Nimes Centre****  
+ Verpflegung laut Programm
+ Besichtigungsprogramm laut Reiseverlauf
+ Eintritte laut Programm (mit * gekennzeichnet): Pont du Gard, Arena & Römisches Theater in Arles, Amphitheater & Augustus-Tempel in Nimes, Glanum und Les Baux, Theater/ Avignon, Papstpalast.  
+ Besuch des Parcs Ornithologique
+ Informationsmaterial
+ Reiseliteratur
+ qualifizierte Studienreiseleitung: Dr. Karin Awart, DI Wolfgang Dirnbacher, Mag. Christian Frauenberger, Mag. Stefan Lenk (Änderungen vorbehalten!)

Teilnehmer: 15 - 26 Personen

Veranstalter:
In Kooperation mit Ruefa Kultur- und Studienreisen


Ihr zusätzlicher ARR-Vorteil

Frühbucher-Rabatt:
 Sollten Sie eine Reise bis spätestens 6 Monaten vor Abreise buchen, gewähren wir Ihnen folgende Rabatte:
Reisegrundpreis über € 500,- / Rabatt von € 15,-
Reisegrundpreis über € 1.000 / Rabatt von € 30,-
Reisegrundpreis über € 2.000 / Rabatt von € 50,-
Reisegrundpreis über € 3.000 / Rabatt von € 75,-


Bezeichnung Termin Preis pro Person ab
Frankreich - Die Provence 08.09.2018-14.09.2018 1298.00
 


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