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Bhutan Durchquerung




Im Land des Donnerdrachens

Das Königreich Bhutan beeindruckt seine Besucher durch eine einzigartige buddhistische Kultur, blühende Orchideen, riesige Rhododendronwäldern, traditionelle Dörfer und herzliche Menschen. Ein Großteil des Landes liegt über 2.000 m Höhe. Bei dieser Reise durchqueren wir Bhutan von Ost nach West. Wir beginnen mit den wenig besuchten und abgelegenen Orten im Südosten, bestaunen die imposante Landschaft im Ura- und Bumthang Tal und kommen dann zu den imposanten Klöstern, wie Punakha und Thimphu. Wir unternehmen kleine Wanderungen, erkunden auch abgelegene Klöster, probieren Yak-Käse und Chilis mit Käse überbacken. Außerdem nehmen wir an einem Klosterfest teil und erfahren einiges über das "Bruttosozialglück".

1. Tag: Abflug in Wien
Abflug von Wien. Voraussichtlich über Delhi nach Guwahati mit Ankunft am 2. Reisetag.

2. Tag: Guwahati - Samdrup Jongkhar
Ankunft in Guwahati.
Guwahati ist die größte Stadt in Assam und der Ausgangspunkt für Ihre Bhutandurchquerung. Mit fast 1 Mio. Einwohnern ist sie die mit Abstand größte Ansiedlung im Nordosten Indiens. Je nach Ankunftszeit haben wir noch etwas Zeit in Guwahati oder machen uns gleich auf den Weg nach Bhutan. Am späten Nachmittag überqueren wir die Grenze zu Bhutan. Die kleine Grenzstadt Samdrup Jongkhar mit ihrem neuen Dzong liegt an der Grenze vom Bergland zur Ebene von Assam. (A)

3. Tag: Samdrup Jongkhar - Trashigang
Das Abenteuer Bhutan beginnt! Nach dem Frühstück geht es heute weiter nach Trashigang. Ein 180 km langer Weg auf kurvenreicher Straße führt uns durch bergige Waldgebiete weiter Richtung Nordosten. Die Vegetation ändert sich dramatisch: aus tropischem Regenwald wird eine gemäßigt bewaldete Zone. Wir überqueren den 2.300 m hohen Yomphu La (La=Pass) und passieren die höchste Stelle der Strecke heute mit 2.450 m. Unterwegs besuchen wir Frauen, die an ihren Webstühlen die traditionelle Webkunst Bhutans aufrechterhalten. Unser erstes Kloster ist das Zangthopelri-Kloster.
Nach etwa fünf bis sechs Stunden durch dichte Wälder und kleine Dörfer erreichen wir Trashigang auf nur 1.150 m Höhe. Trashigang ist das Zentrum Ostbhutans und nach Thimphu die zweitgrößte Stadt des Berglandes mit einer sehr angenehmen Atmosphäre. Dazu tragen das milde Klima und die damit verbundene Vegetation bei. Hier gibt es mehrere Hochschulen, entsprechend groß ist das Angebot an Restaurants und Bars. (FMA)

4. Tag: Trashi Yangtse
Knapp 2 Stunden nördlich von Trashigang befindet sich das liebliche Tal von Trashi Yangtse auf 1.700 m Höhe. Auf dem Weg dorthin besuchen wir den Gom-Kora-Tempel. Laut einer alten Überlieferung hat hier Guru Rimpoche im 7. Jahrhundert in einer Höhle im Fels meditiert und einen Dämon besiegt. In diesem schwarzen Felsen sehen wir den Abdruck seines Daumens, seines Hutes und seines Körpers. Ein für die Bhutaner heiliger Platz.
In Trashi Yangtse selbst befindet sich der weiße Chörten Kora, die im Jahre 1740 nach dem Vorbild der Boudhnath Stupa in Kathmandu erbaut wurde. Wir können über eine Hängebrücke wandern und besuchen auch den Trashi Yangtse Dzong. Der Ort ist berühmt für die Herstellung von hölzernen Schalen und Behältern, die angeblich die besten in Bhutan sind. Gegen Abend kehren wir zurück nach Trashigang. (FMA)

5. Tag: Trashigang - Mongar
Bevor wir Trashigang verlassen, können wir noch einmal durch die malerische Stadt schlendern und die Festung besuchen. Der Dzong thront beeindruckend auf einem Felsvorsprung über dem Gamri-Fluss. Dann fahren wir etwa vier Stunden Richtung Westen nach Mongar. Wir erklimmen dabei den ca. 2.400 m hohen Kori La und fahren an Wäldern, Farnen, Getreidefeldern und Bananenwäldchen vorbei. Außerdem schlängelt sich unser Weg zum Drametse-Kloster, dem bedeutendsten Kloster in Ostbhutan. Mongar liegt auf 1.600 m Höhe. (FMA)

6. Tag: Lhuentse
Ein Tagesausflug bringt uns auf abenteuerlichen Straßen in den abgelegenen Distrikt Lhuentse. Für die nur 76 km brauchen wir sicher ca. 3 Stunden! Aber die Mühe lohnt sich, denn vom malerischen Lhuentse Dzong genießen wir einen herrlichen Blick über das Kuri-Chuu-Tal. Zudem besticht auch dieser Dzong durch seine besondere Lage. Auch aus dieser Region stammt die königliche Familie Bhutans. Und Lhuentse ist in ganz Bhutan bekannt für das meisterliche Weberhandwerk ihrer Bewohner. (FMA)

7. Tag: Mongar - Tang-Tal
Wir haben eine lange, aber beeindruckende Fahrt vor uns. Entlang steiler Bergpässe können wir bei klarem Wetter atemberaubende Ausblicke über das Himalaya Gebirge genießen. Es geht vorbei an spektakulären Landschaften, Wasserfällen und Wäldern mit Rhododendren, Koniferen und teilweise subtropischen Pflanzen. Auf dem Weg nach Ura überqueren wir den Thrumshing La, der mit 3.750 m der höchste Pass auf diesem Ost-West Highway ist, von wo wir bei guter Sicht den Gipfel des Gangkar Puensums, den zweithöchsten Berg Bhutans (7.545 m), erblicken können. Ura ist ein kleines Dorf aus etwa 40 Häusern auf 3.100 m Höhe und wird dominiert durch den Ura Lakhang. Vielleicht können wir eine kleine Wanderung machen. Dann sind es nur noch knapp 60 km bis Tang und wir haben sicher eine der spektakulärsten Fahrten unseres Lebens hinter uns gebracht und sind jetzt auch noch in einer der hintersten Ecken des Landes! Wir übernachten heute sehr einfach in einem Farmhouse. Nicht alle Zimmer haben Dusche und Toilette. (FMA)

8. Tag: Tang-Tal - Bumthang
Das Tang-Tal ist wegen der Abgeschiedenheit von großen Handelswegen und Durchgangsstraßen noch relativ ursprünglich. Wer sieht den Tigerstreifen an der großen Felswand? Wir machen eine kleine Wanderung zum Rimochen Palast, der im 19. Jh. errichtet wurde. Nach dem Mittagessen fahren wir nach Bumthang. Das Bumthang Tal gilt als eines der schönsten Täler Bhutans. (FMA)

9. Tag: Bumthang
Den heutigen Tag verbringen wir im "Herzen Bhutans". Die Region Bumthang (2.600 m) besteht aus vier Tälern und fesselt den Besucher durch seinen individuellen Charme. Der Jakar Dzong, der massiv über dem Chokor Tal thront, der Jambay Lhakhang, das Kurjey Kloster und der Tamshing Lhakhang bilden die Höhepunkte des Tages. Außerdem haben wir beim Oktobertermin die einmalige Gelegenheit, das ausgelassene Feiern auf dem Bumthang Festival zu erleben. Dieses wird zu Ehren von Guru Rimpoche abgehalten, der den Buddhismus nach Bhutan brachte. (FMA)

10. Tag: Bumthang - Trongza
Wir verlassen die Bumthang Region und fahren etwa zwei bis drei Stunden über den 3.440 m hohen Yotong La nach Trongsa, dem geographischem Zentrum Bhutans. Die Straße schlängelt sich immer am Abgrund entlang und gibt oft den Blick über das nächste weite Tal frei. In Trongza besichtigen wir den alten Familiensitz des Königshauses, den Trongsa Dzong, heute Distriktverwaltung und Kloster. Für uns Gelegenheit, Verwaltungsalltag in Bhutan zu erleben. Außerdem gibt es hier ein tolles Museum mit herrlicher Aussicht auf den Dzong. Wer Lust hat, kann heute noch eine Wanderung hinunter zum Fluss unternehmen. Von hier wurde früher immer das Wasser für den Dzong geholt. (FMA)

11. Tag: Trongza - Gangtey
Auf der Hauptverkehrsverbindung zwischen Ost und West fahren wir weiter in Richtung Westen. Unterwegs kommen wir an der Chejdebji Stupa vorbei, einer kleinen Ausgabe des Stupa Boudhnath in Nepal. Im Frühjahr erleben wir hier am Wegesrand das Blütenmeer der Rhododendronwälder. Nachdem wir einen weiteren Pass mit fast 3.500 m Höhe überquert haben, biegen wir plötzlich ab. Es geht ins Phobjikha Tal, wo wir im beschaulichen Örtchen Gangtey übernachten. Wir besuchen das Gangtey Kloster, das schon 1613 gegründet wurde. Es ist das älteste und größte Kloster im Westen Bhutans. (FMA)

12. Tag: Phobjikha Tal
Auf einer Wanderung erkunden wir die herrliche Landschaft des Phonjikha Tals. (FMA)

13. Tag: Gangtey - Punakha
Wir verlassen das bezaubernde Tal und fahren zurück zur Hauptstraße in Richtung Westen. Der schöne Dzong in Wangdue Phodrang wurde erst vor kurzem bei einem Brand zerstört. Daher gibt es an dieser Stelle kein Kloster mehr zu besichtigen und wir setzen unsere Fahrt gleich in Richtung Punakha fort. Wir bestaunen den gigantischen Punakha Dzong mit über 20 Tempeln und 30 m Höhe. Dieses Kloster zählt zu den beeindruckenden Sehenswürdigkeiten Bhutans. Früher ein Zentrum religiöser und weltlicher Macht, ist Punakha auch heute noch Winterresidenz und ein Symbol der Freiheit des kriegerischen Geistes der Bhutaner. (FMA)

14. Tag: Punakha - Thimphu
Auf dem Weg in die Hauptstadt besuchen wir auch den Chimi Lhakang, den Fruchtbarkeitstempel, zu dem wir von der Straße aus etwa 25 Minuten hin gehen. Vom Dochula Pass (3.150 m), können wir hoffentlich die spektakuläre Sicht auf das Himalaya Gebirge genießen. (FMA)

15. Tag: Thimphu
Stadtrundgang in Thimphu. Im Zentrum liegt Tashichhoe-Dzong, eine beeindruckende Klosterburg (nur bis in den Innenhof zu besichtigen). Sie ist der Amtssitz des Königs und gleichzeitig das religiöse Zentrum der Stadt. Hier tagt die Nationalversammlung und hier finden auch große Klosterfeste statt. Seine Architektur und Ausschmückungen sind herausragend. Außerdem gibt es einige interessante Museen, die über traditionelle Trachten und Arbeitsweisen der Landwirtschaft informieren. Ein Bummel über den Markt, der Besuch der Nationalbibliothek und eine Kora (Umrundung) des Gedächtnis-Chörten dürfen nicht fehlen. Vielleicht haben wir auch die Möglichkeit, im ehemaligen Zoo ein Takin zu bestaunen, das Nationaltier Bhutans. Es ist eine Mischung aus Kuh und Schaf. Lassen Sie sich überraschen! (FMA)

16. Tag: Thimphu - Paro
Am Morgen ist sicher noch Zeit für das einzigartige Zelukha-Nonnenkloster und eine Klosterschule. Außerdem besuchen wir auf dem Weg nach Paro einen der ältesten Tempel im Thimphu Tal, den Changangkha Lhakhang aus dem 12. Jh. Die zentrale Figur ist Chenresig, und von hier genießen wir einen wunderbaren Blick auf Thimphu. Entlang des Flusses Paro Chhu geht es nach Paro. Unterwegs bestaunen wir eine der Eisenkettenbrücken von Thangtong Gyelpo, der diese in Tibet und Bhutan aus nichtrostendem Eisen bereits im 15. Jh. erbaute. (FMA)

17. Tag: Paro
Unser letzter Dzong, ist der Drukgyel Dzong und das Kloster Taktsang, das auch unter dem Namen Tiger-Nest bekannt ist und auf einer Höhe von über 3.000 m liegt. Die 4stündige Wanderung dorthin ist ein unvergessliches Erlebnis. In Paro können wir noch einmal in den kleinen Geschäften bummeln, letzte Souvenirs erstehen und einige Bogenschützen beim Üben beobachten, die später am Nachmittag einen Wettkampf bestreiten. (FMA)

18. Tag: Paro - Delhi
Es heißt Abschied nehmen und wir fliegen nach Delhi. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. (F)

19. Tag: Heimflug


Änderungen vorbehalten.

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19 Reisetage
So 22.03.20 - Do 09.04.20 mit Paro-Festival
Mo 12.10.20 - Fr 30.10.20 mit Thimphu-Festival
Sa 31.10.20 - Mi 18.11.20 mit Crane Festival

Zuschlag Einzelzimmer € 495,-

Inkludierte Leistungen
+ Flug Wien-Dehli-Guwahati und Delhi-Wien inkl. Taxen-, Flughafen- und Sicherheitsgebühren 
+ 16 Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Vollpension in Bhutan
+ 1 Übernachtung im Doppelzimmer in Indien
+ alle Transporte in landestypischen Fahrzeugen
+ Flug Paro - Delhi
+ Einladung und Visum für Bhutan
+ Transporte in landestypischen Fahrzeugen
+ Eintritte und Ausflüge gemäß Programm
+ deutschsprechender lokaler Guide in Bhutan ab 6 Teilnehmer

Nicht inkludierte Leistungen
- Indisches Visum 
- nicht angeführte Mahlzeiten
- Foto- und Videogebühren
- Trinkgelder
- Reiseversicherung

Teilnehmer: 6 - 10 Personen

Einreisebestimmungen
Reisepass, noch mind. 6 Monate gültig bei Ausreise, Visum für Indien und Bhutan (letzteres wird bei Einreise erteilt)

Besondere Hinweise
Diese Reise hat Expeditionscharakter!


Bezeichnung Termin Preis pro Person ab
Bhutan Durchquerung 22.03.2020-09.04.2020 4960.00
 
Bhutan Durchquerung 12.10.2020-30.10.2020 5060.00
 
Bhutan Durchquerung 31.10.2020-18.11.2020 5120.00
 


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