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Geheimnisvolles Perigord




Naturerlebnis, Kunstgenuss und Gaumenschmaus auf den Spuren von Martin Walker


"Ich hätte vermutlich keinen einzigen Roman geschrieben, wäre ich nicht ins Périgord gezogen. Meine ganze Inspiration schöpfe ich aus dieser Region. Die zauberhafte Kombination von gutem Essen, Landschaft, Wein und Geschichte machte mich zum Schriftsteller" , huldigt Martin Walker seiner Wahlheimat im Südwesten Frankreichs. Selbst Franzosen hört man bei der Erwähnung des Périgord genussvoll seufzen: Oh, la cuisine! Besonders diverse Spezialitäten mit Trüffeln und dem lieben Federvieh haben zu diesem Ruf beigetragen: "Ente gut, alles gut!"

1. Tag: Wien - Toulouse
Am Vormittag Direktflug von Wien nach Toulouse. Transfer in unser Hotel im Herzen der Stadt. Am Nachmittag spazieren wir durch die hübsche Altstadt. Toulouse wird aufgrund seiner zahlreichen Bauwerke aus roten Ziegelsteinen auch la ville rose ("rosarote Stadt" ) genannt. Wir besuchen u. a. die Basilika Saint- Sernin, die zu den schönsten romanischen Kirchen Frankreichs gehört, das gotische Dominikanerkloster Les Jacobins (seit 1369 befindet sich hier auch die Grabstelle des Hl. Thomas von Aquin) und die Kathedrale Saint-Etienne. Unser Spaziergang endet am Place du Capitol, dem beeindruckenden Hauptplatz der Stadt: Er erstreckt sich fußballfeldgroß entlang der 128 Meter langen Rathausfassade, die aus rosa Marmor, weißem Kalkstein und rotem Backstein besteht.  

2. Tag: Cahors & Souillac  
Fahrt Richtung Norden nach Cahors im Tal des Lot und Rundgang durch die  Altstadt. Im Mittelalter erlebte Cahors eine große Blütezeit. Hauptgrund dafür war die Ansiedlung einer lombardischen Bank, die Cahors zur "Frankreich-Zentrale"  machte. Die Stadt wurde unermesslich reich, es wurde eine Universität eingerichtet, und die Kathedrale bekam Malereien der besten italienischen Künstler. Besichtigung des Kuppeldoms mit spätgotischem Kreuzgang und der letzten erhaltenen Wehrbrücke des Mittelalters. Fahrt auf den Mont Saint-Cyr für einen schönen Blick über die Stadt. Gelegenheit zu einer schönen Mittagspause. Weiterfahrt nach Sarlat. Unterwegs halten wir bei der Abteikirche von Souillac: Die Kuppelkirche Ste-Marie mit dem "Jesaja von Souillac"  zählt zu den besten künstlerischen Leistungen der hochromanischen Architektur und Skulptur. Vier Übernachtungen in Sarlat. (F)

3. Tag: Im Périgord Noir - Sarlat & Trüffelfarm
Mitten im Périgord Noir liegt das Schmuckstück Sarlat, ein Ort mit gut erhaltenen Häusern aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Die honig- und ockerfarbenen Gemäuer verbreiten im sanften perigordinischen Licht eine ganz zauberhafte Atmosphäre. Den besten Eindruck des mittelalterlichen Sarlat gewinnt man bei einem Spaziergang durch die kühlen, schattigen Gassen und Innenhöfe, die sich rund um die Cathédrale St-Sacerdos ranken. Gegenüber befindet sich das schönste Haus der Altstadt, das Maison de La Boétie. Hinter der Kathedrale gibt die Lanterne des Morts Rätsel auf - niemand weiß mehr so genau, wofür dieser konisch geformte Turm aus dem 12. Jahrhundert eigentlich errichtet wurde. Gelegenheit zu einer feinen Mittagspause in der Altstadt. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Fakultativ können Sie mit Ihrem Reiseleiter den sympathischen Trüffelzüchter Edouart Aynault auf seiner Trüffelfarm besuchen. Zunächst Suche nach dem "schwarzen Gold"  des Perigord, dann Verkostung! Oh là là - was gibt es Schöneres?! (F)

4. Tag: Tal der Vézère & Höhle von Lascaux
Heute unternehmen wir einen Ausflug in die Frühgeschichte. Wir besuchen das Vezere-Tal, das oft als Wiege der Menschheit bezeichnet wird; es ist berühmt vor allem für seine frühgeschichtlichen Fundstätten: Hier wurden auch erstmals Überreste des Cro-Magnon Menschen gefunden. Cro Magnon, bestehend aus dem okzitanischen Wort Cro (für Loch) sowie dem Namen des früheren Besitzers des Gründstückes Magnon, bezeichnet den Fundort des ersten nachweislich auf dem europäischen Kontinent lebenden Menschens. Im entzückenden Ort Les-Eyzies besuchen wir das Nationalmuseum für Vorgeschichte*. Hier findet sich eine Sammlung der zahlreichen archäologischen Entdeckungen der ganzen Region. Gleich außerhalb der Ortschaft befindet sich die zauberhafte Grotte du Sorcier, jene Höhle, in der Bruno, chef de police, seine Pariser Kollegin Isabelle zum ersten Mal küsst. Unser Mittagessen (fakultativ) wird in der Auberge Médiévale im winzigen Dorf Audrix serviert, dem Lieblingslokal von Martin Walker. Höhepunkt des Tages ist der Besuch der Höhle von Lascaux* - die sensationelle Nachbildung der berühmtesten prähistorischen Höhle der Welt. Hier wurden 1940 die prächtigsten Malereien der Steinzeit gefunden: Stiere, Pferde und Bisons - der Reichtum jahrtausendealter Bildschöpfungen ist beeindruckend! Die Künstler von Lascaux lebten vor rund 17.000 Jahren, hatten aber etwas Wichtiges mit uns gemein: ihr ästhetisches Empfinden. Der Drang sich künstlerisch auszudrücken, scheint seit jeher ein wesentliches Merkmal des Menschen gewesen zu sein. (F)

5. Tag: Gärten, Burgen und Bootsfahrt auf der Dordogne  
Am Vormittag besuchen wir die "Hängenden Gärten von Marqueyssac" * mit fantastischem Ausblick über das liebliche Flusstal der Dordogne. Weiterfahrt nach Beynac, einem der schönsten Dörfer Frankreichs und Drehort des Films "Chocolat" . Gelegenheit zur Mittagspause im Restaurant "La petite Tonnelle"  (fakultativ). Nachmittags geht es entlang des Flusses und vorbei an historischen Schlössern nach La Roque Gageac, dessen beeindruckende Felswand seit Menschengedenken bewohnt wird. Der weiträumigste Überblick über Dorf und Tal bietet sich bei der Bootsfahrt* auf der Dordogne. Von hier können zwei der eindrucksvollsten und geschichtsträchtigsten Festungen des Périgords, die Burgen Castelnaud und Beynac, gesehen werden. Als Tagesabschluss gibt`s einen besonderen Leckerbissen: Wir besuchen Château Milande*, ab 1937 Wohnsitz der afro-amerikanischen Sängerin Josefine Baker. Eine großartige Ausstellung zeichnet das Leben dieser bemerkenswerten Künstlerin nach. Darüber hinaus sind viele ihrer Kostüme zu sehen, u.a. der berühmte Bananengürtel. (F)

6. Tag: Rocamadour & Gouffre de Padirac  
Rundgang durch Rocamadour, einen der wichtigsten Pilgerorte Frankreichs mit schwarzer Madonna. Die Lage der Stadt ist atemberaubend, die Häuser scheinen aus dem Felsen emporzuwachsen. Dem Besucher präsentiert sich Rocamadour "dreistöckig" , was das Städtchen in seiner Gesamtheit sehenswert macht. In der unteren Ebene befindet sich das Dorf, dessen mittelalterliche Häuser sich an die steilen Abhänge über der Schlucht des Flusses Alzou schmiegen. Von dort können die Besucher die große Treppe zur "heiligen Stadt"  aus dem 12. Jahrhundert hinaufsteigen. Anschließend Fahrt durch die dünn besiedelte Landschaft mit vielen alten Schlössern und Herrensitzen zum Gouffre de Padirac* und Besuch der zweitgrößten Tropfsteinhöhle Europas, deren fantastische Unterwelt in 100m Tiefe per Boot* besichtigt wird. Das Höhlensystem ist durch einen unterirdischen Fluss entstanden, der sich über hundert Meter tief in die verkarsteten Kalke der Causses de Gramat eingegraben hat und in die Dordogne mündet. Eine hohe domartige Aushöhlung dieser Flusshöhle brach ein und es entstand ein kreisrundes Loch mit senkrechten Wänden, 33m im Durchmesser und 75m tief. Dieser Tageslichtschacht wurde von den Einheimischen einfach Gouffre genannt, was Abgrund bedeutet. Letztes Ziel des heutigen Ausflugstages ist das malerische Dorf Carennac, das mit einigen Überraschungen aufwartet! Um die Abtei gruppieren sich die alten Häuser des Dorfes aus dem 15. und 16. Jahrhundert, das sein mittelalterliches Ambiente weitgehend erhalten hat und entsprechend gepflegt wird. Zwei Übernachtungen in Rocamadour. (FA)

7. Tag: Figeac, Stadt der Kunst, Lot-Schluchten & Pilgerstadt Conques  
Erste Etappe ist Figeac, das offiziell den Titel "Stadt der Kunst und Geschichte"  trägt. Mit knapp 10.000 Einwohnern ist die Stadt ein regionales Zentrum, das vorwiegend vom Tourismus, der Landwirtschaft und dem Maschinenbau lebt. Sie liegt am Fernwanderweg GR 65, der weitgehend dem historischen Verlauf des französischen Jakobsweges "Via Podiensis"  folgt. Überregional bekannt ist Figeac vor allem als Geburtsort des Ägyptologen Jean-FranChampollion, der durch die Übersetzung des Steins von Rosette die Hieroglyphen entzifferte. Besichtigung der Altstadt, die im Wesentlichen ihren mittelalterlichen Charakter bewahrt. Aus dem 13. bis 16. Jahrhundert gibt es noch viele Häuser im typischen Baustil, bestehend aus dreigeschossigen Gebäuden mit Arkaden im Erdgeschoß, hinter denen sich meist Geschäfte befinden. Nach der Besichtigung des Rosetta-Steines Fahrt durch die Lot-Schlucht nach Conques. Gelegenheit zum Mittagessen im typischen Restaurant "Chez Marie"  (fakultativ). Am Nachmittag besichtigen wir die Pilgerstadt, die ebenfalls am historischen französischen Pilgerweg gelegen ist. Um das im Ortszentrum gelegene Kloster entwickelte sich die mittelalterliche Stadt, die vor allem mit und vom Kloster und den Dienstleistungen für die Pilger lebte. Obwohl der Hundertjährige Krieg und die Französische Revolution ihre Spuren hinterließen, ist es den seit 1873 ansässigen Prämonstratenser Chorherren in Zusammenarbeit mit den französischen Denkmalschutzbehörden gelungen, die Anlage in wesentlichen Teilen zu erhalten. Abends sind wir wieder im Hotel in Rocamadour. (FA)

8. Tag: Toulouse - Rückreise  
Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Wien. (F)

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben vorbehalten.


8 Reisetage
Zuschlag Einzelzimmer € 279,-
Zuschlag Kleingruppe (15-19 Pers.) € 119,-

Inkludierte Leistungen
+ Linienflüge Wien - Toulouse - Wien
+ Flughafen- und Sicherheitsgebühren (ca. € 162,-)
+ Transfers/Ausflüge im bequemen Reisebus
+ 1 Übernachtung im Hotel Mercure Wilson**** in Toulouse
+ 4 Übernachtungen im Grand Hotel Sarlat**** in Sarlat
+ 2 Übernachtungen in Rocamadour (Best Western Beausite***/Chateau Rocamadour***)
+ Verpflegung laut Programm: Täglich Frühstück, 2x Abendessen in Rocamadour  
+ Besichtigungsprogramm laut Reiseverlauf
+ Eintritte laut Programm: Nationalmuseum für Vorgeschichte, Höhle von Lascaux II, Gärten von Marqueyssac, Gouffre de Padirac, Château Milande
+ Bootsfahrt auf der Dordogne
+ Bootsfahrt im Gouffre de Padirac
+ Informationsmaterial
+ Reiseliteratur
+ qualifizierte Studienreiseleitung: Dr. Karin Awart, Mag. Eugen Culjak, Herbert Nekam (Änderungen vorbehalten)

Teilnehmer: 15 - 26 Personen

Fakultativ: Besuch einer Trüffelfarm inkl. Verkostung

Veranstalter:
In Kooperation mit Ruefa Kultur- und Studienreisen


Ihr zusätzlicher ARR-Vorteil

Frühbucher-Rabatt:
 Sollten Sie eine Reise bis spätestens 6 Monaten vor Abreise buchen, gewähren wir Ihnen folgende Rabatte:
Reisegrundpreis über € 500,- / Rabatt von € 15,-
Reisegrundpreis über € 1.000 / Rabatt von € 30,-
Reisegrundpreis über € 2.000 / Rabatt von € 50,-
Reisegrundpreis über € 3.000 / Rabatt von € 75,-


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Bezeichnung Termin Preis pro Person ab


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